668 Geschichte des Bündnerlandeo.
-""-von je her gewöhnlich gewesen sey,, das Sa»
>644 larinm gereichet würde. Allein dieß brachteMaser weder ins Protocoll noch im Spruch.
Waser stellt sich als ob er Scrupel habe.
Maser schien zwar Bedenklichkeiten zuhaben, da ihm glaubwürdige Männer, diein den beiden übrigen Bänden Obrigkeit-liche Würden bekleideten und die zu Aanzund an andern Orten denen Unterhandlun-gen beigewohnet hatten, versicherten: dieHochgerichte hätten denen Davosern jedenzten, ja jeden 2ten Bundslandammann über-lassen wollen. Er wollte deswegen wiede-rum an den Bürgermeister von Zürich Sa-lomon Hirzel schreiben um sich bei ihn, Rathszu erholen, ja er sagte, es mache ihm dieseSache schlaflose Nächte, die Last sey für ihnzu groß, und er habe sich durch das Bitten,(ich möchte Lobn sagen, ob ich gleich wederfeinen noch anderer guten Namen in Mißkre-dit bringen möchte, denn die Deputieren derHochgerichter haben hernach gestanden, daßsie ihm nach gefälleter Urthel für seine Mühetzc, Spanische Doublonen, eine jede 6 fl.AN Werth, gegeben hätten, und im Wirths-haus hatte er auch zoo fl. verzehret, welchehie Partheien eine jede zur Helfte bezahlenmußten,) und Zureden anderer, ihrem Ver-langen eiq Gnüge zu leisten, dazu entschlos-sen ; henn der Obrist Ulysses von Galis undandere Hären ihn unabläßig darum ange-. gangen.