7K» Geschichte des ZZündnerkandes.
-— tat ihre Rechte nicht vergeben noch ihre Fun-
r644damental Gesetze aufheben wollen und woll-ten es mit der Hülfe Gottes niemals thun;die Erzherzogin habe vielleicht andere Zei-ten in Gedanken, allein dergleichen Fede-rungen wären itzt eingebildete Hirngespinste.Die Engadiner widersetzten sich nicht etwaaus Halsstarrigkeit, sondern vermöge desRechts eine Sache inne zu behalten (jus re-lentionis) und Repressalien gegen die De-fterreicher zu gebrauchen, theils wegen derWahl des Statuten Richters oder Crimi-nalrichters , wie man es nennet, theils we-gen der Entziehung der Tarasper von ihrerGerichtsbarkeit; die freundschaftlich wieder-holten Erinnerungen des Standes und dieVerwendung derselben bei der Erzherzo-gin hätten nichts qenützet, sondern es Warealles auf Ihro Raiserliche Majestät undder zukünftigen sehr nahen Gelangung desSohnes zur Regierung yerwisen worden.
Der Verfasser wird krank.
Mit dem Ausgange des »644 JahresHellten steh die Schmerzen in der rechtenHüfte wiederum ein und ich wurde sehr mattund schwach. Da ich den roten Jenm-r 1645die Gebeine des Ehrwürdigen Herrn Änli-ches von Chur Georg Galutz auf den vorder Stadt liegenden Friedhof zu ihrer Ruhe-stätte hatte begleiten helfen, so mußte ichwich bei meiner Zurückkunft nach Hause zu
Bette