Geschichte des Dündnerlandes. 7ZZ
göner llieffen dem Herzoge sagen: sie erwartetenseine Befehle, sie wären bereit die Waffen wiederdiese Aufrührer zu ergreiffen, deren Benagen siekeinesrveges gut heissen könnten. Der großmü-thige Held dankte ihnen höstied und wollte dasBlut dieser redlichen Leute nicht verspritzen unddas Uebel vergrößern. Den rsten Merz 1637ließ er die Bündnerischen Deputirten zu sich kom-men , und machte sich in einem Traktate verbind-lich , denen Herren Bündnern, das Veltlin»Eleven, Worms und alle Schanzen zu überge-ben, die Französischen Truppen bis den neu Mayabmarschieren zu lassen und dieses auch selbst dennzu tbun, wann er auch vom Hofe aus andereBefehle erhalten sollte. Ja er versprach bis andiesen Tag mit dem Herrn Samt Simion undseiner ganzen Hofstadt zu Chur zu bleiben. Den28ten Merz schickte er einen seiner Bediente,Verigni, mit diesem Brief an den Baron -rLeeques.
Ich »herschicke Ihnen Lerigrry, um Ihnenzu sagen, daß ich mit den Herren HäupternGemeiner drei Bünde dabin uberein gekommenbin / ihnen das Veltlin, die beiden GrafschaftenClefen und Worms, samt allen Festungen, dieich anlegen lassen, zu übergeben, und die König-lichen Truppen zu gesetzter Zeit akmarschiren zrtlassen. Ich habe den Herrn de la Blacquierean den Hof geschickt, »m das nöthige Geld zumAbmarsch und den Proviant auszuwirken, da-von