Der Geige Strich klang nie so hell,
Der Leuchter prahlte nie so grell!
Der Frieder tanzt durch den Saal wie toll,Weiß keiner, was das werden soll.
Die Braut schleicht weinend sich hinaus,
Dem Bläser geht der Atem aus —
Der Frieder wirft ihm den Beutel zu:
„Noch wilder, noch schneller! Was feierst du?"
Jetzt steht er unterm Leuchter still:
„So hört, was ich laut bekennen will!
Ich hab' sie betrogen um Frieden und Glück,Ich geb' ihr Ehre und Kranz zurück!"
Er blickt sich um — der Schatten ist fort.
Der Frieder geht ohne Gruß und Wort,
Es führt ihn eine weiße HandHinauf zur Hütte am Waldesrand.
Drei Kerzen brennen — es ist zu spät!
Er hört einer Mutter brünstig Gebet:
„Herr Gott, du sahst in ihr Herz hinein —So laß sie nicht ganz verloren sein!"
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