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Der Finanzhaushalt des Kantons Thurgau in den Jahren 1803-1903 / von Bernhard Böhi
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Durchschnittlich wurden an Staatsbeiträgen ver-ausgabt in den Jahren 18631865 zirka Fr. 9000. inden Jahren 19011903 dagegen Fr. 85,000, also nichtganz zehnmal mehr. Das Mittel der Jahre 1863 bis1903 steht au! Fr. 17,700, welche Summe in 11 Finanz-perioden überschritten wird.

n) Beiträge an neu kreierte Lehrstellen.

Dieser Posten findet sich in den Staatsrechnungenseit dem Jahre 1883. Damals belief sich diese Aus-gabe auf Fr. 163, während das Maximum Fr. 25,000betrug im Jahre 1901. Im Jahre 1903 wurden Fr. 5000verausgabt. Die durchschnittlichen Beiträge derJahre 18831885 stellten sich auf zirka Fr. 4000, die-jenigen der Jahre 19011903 auf Fr. 11,700.

o) Stipendien.

Diese Ausgabe wechselt zwischen Fr. 200 in denJahren 1864 und 1865 und Fr. 3560 im Jahre 1888; imJahre 1903 betrug sie Fr. 2160. Durchschnittlichwurden verabfolgt in den Jahren 18631865 Fr. 267,in den Jahren 19011903 Fr. 2400. Das Mittel derJahre 18631903 steht auf Fr. 1600, welche Summe in18 Jahrgängen überschritten wird.

p) Fortbildungskurse.

Keine Staatsbeiträge weisen auf die Jahre 1863und 1865, 1872 und 1873, 1877, 1883, 1888, 1890, 1894und 1900. Das Minimum beträgt Fr. 512 im Jahre1867, das Maximum Fr. 6700 im Jahre 1902. DieSumme hält sich meist unter Fr. 5000, nur die Jahre1876, 1896 und 1902 erzeigen einen höheren Betrag.