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-Mischen Hügels führte. Später schloß der vorletzte König Roms ,Servius Tullius , die sprichwörtlich gewordenen sieben Hügel in«eine Mauer ein, von der noch bedeutende Überreste zu finden-sind. Aus derselben Zeit stammen auch die MamertinischeuKerker am Fuße des Kapitals, schauerliche Verliese, in denen«besiegte Könige, gestürzte Günstlinge, Verschwörer, Christen (nach-der Legende auch Petrus und Paulus) schmachteten. Auch dieKloaken, die ganz Rom unterführen, eine staunenswerte Leistung,.stammen aus der Zeit der Könige. Nachdem die Gallier Rom zerstört hatten (386 v. Chr.), wurde es neu aufgebaut. Appius-Claudius baute damals die erste Trinkwasserleitung und dieerste große Heerstraße, die jetzt noch begangene Via Appra. Allesübrige aber, was im jetzigen Rom noch von Bedeutung ist,'gehört der mit Julius Cäsar beginnenden Periode des kaiserlichenRom an. Unter Augustus baute Agrippa das Pantheon unddie ersten Thermen; Tiberius errichtete vor den Toren die jetzt-noch in Trümmern sichtbare kolossale Kaserne der Prätoriauer, der-kaiserlichen Leibwachen. Der mutwillige Brand, den das ScheusalNero in die Stadt schleuderte und der zahllose Kunstwerke ver-nichtete, die schauerlichste Feuersbrunst unter all den vielen, dieRom heimsuchten, gab neuen Anlaß zu prachtvollen Bauten,als deren Krone Neros „goldenes Haus" betrachtet werden muß.Dieser Palast übertraf an Größe und Glanz alles Dagewesene.Den Vorhof schmückte sein eigenes 120 Fuß hohes Kolossalstand-bild; 900 Meter lange Säulenreihen durchliefen das Haus,dessen Gemächer mit Gold, Edelsteinen und Perlmutter aus-gelegt waren. In den mächtigen Höfen waren große Garten-anlagen, Weingärten, Wälder usw., in denen zahme und wildeTiere zu Hunderten gehalten wurden. In den Speisesälen konntedie elfenbeinerne Täfelung der Decken verschoben werden, umBlumen oder wohlriechende Wasser auf die Speisenden herabzu-schütten. Luxuriöse Bäder bildeten einen Glanzpunkt der gran-diosen Schöpfung. Alles das ist verschwunden, vergraben unter >Schutt und Asche; aber die ganz geringen Reste von Fresken, dieausgegraben wurden, haben in ihrer Schönheit doch genügt,Raffael zu den großartigen Loggien zu begeistern. — Aus den -