Und einmal wieder altem LreundschaftsbundeDurch kmndedruck und warmen Gruß sich weihn.
Und einmal wieder in der frohen RundeDer treuen Schulgenossen sich erfreun.
Und einmal wieder auch von Mund zu MundeLrinnrung an Erinnerungen reihn.
Und einmal wieder Aug in Aug sich sehenUnd auf der Jugend heil'gem Boden stehen!
Das lockte euch. Ihr wolltet's nicht versäumen,von nah und ferne kamt ihr drum hieher.
Seid ihr versammelt nun in diesen Räumen.
Sür euch geschmückt zur Freude und zur Ehr,
Seid ihr bereit, zu schwärmen und zu träumen.
Ivie wenn's die alte junge Zeit noch wär.
Ja schwärmt und träumt und singet frohe Lieder.Genießt den Tag — er kehrt euch niemals wieder!
Mnnt ihr euch noch? Ihr seid nicht mehr die gleichen.So manches Jahr leis rauschend schon verrann!
„Bist du's? wie bald sich doch die k>aare bleichen!"„Bist du's? wie man sich doch verändern kann?
In fremden Zügen seh ich dir die ZeichenSo mancher Stürme, mancher Mmpfe an!
Und doch — du bist's!" — Ihr alle seid's, die alten.Mir längst vertrauten fröhlichen Gestalten!
Ihr alle? Nein! Ich weiß: es fehlen viele.
Die schon gewandert durch das dunkle Tor,
Und deren weg, mit euch dem gleichen ZieleZustrebend einst, im Dunkel sich verlor.
Da mitten aus des Lebens Ernst und SpieleDie Ewigkeit zum Dienste sie erkor,wir denken ihrer; ja, vielleicht. — es drangZu ihnen hin auch meines Bornes Mang!
Sie freuen sich mit uns vergangner Zeiten;wir fühlen uns mit ihnen im verein.