Alexander Beauharnais guillotinicrt. 43
Am 4. Thermidor wurde Beauharnais von dem Karme-litergesangnis in das der Burgvogtei lDonsisrZsrie) iiber-gefuhrt, welches als Vorsaal zum Schaffot betrachtet wurde.Den folgenden Tag erschien er mit 47 andern Personen(man wollte einen grohen Schub auf einmal abmachen) vorden Schranken des Revolutionsgerichts. Er wurde des Ver-rats bezichtigt, indem man seinen Rucktritt von der Stelleeines Kommandanten der Rheinarmee als Kunstgrisf be-zeichnete, um den Preuhen die Einnahme von Mainz zu er-leichtern. Das Verfahren war sehr kurz gefaht; das daranfbezugliche Aktenfaszikel tragt keine Spur von Verhdr, ebensowenig von dem geringsten Versuch einer Verteidigung; dennda es keine offentlichen Verteidiger mehr gab, so beschrankteman sich, die Angeklagten „ohne weitere Redensarten" zumTode zu vernrteilen (la inort, sans plbrasss). Die Hin-richtung mit dem Fallbeil fand statt benn Vincenner Tor den5. Thermidor (23. Juli). Das Verzeichnis im Moniteur^fiihrt den Ungliicklichen mit folgenden Morten auf: Leau-Iiarnais, LZ6 de trsntis-sspt ans (soll heihen 34), n6 a iaUartinicius, sx-nobls, sx-oonstiitmant, 6x-A^ndraI. Ntitihm starb auch der Furst v. Salm-Kirburg.
Sechs Jahre spater erinnerte Rewbell in einer Sitzungdas Rates der Alten vom 28. Juni 1799 an diesen Justiz-mord mit den Morten: ^ „Laht uns daran denken, dah esVerleumdungen waren, welche Bailly und Beauharnais aufdas Schaffot schleppten, und unglucklicherweise waren es ge-rade die Patrioten, welche sie dorthin brachten!"^
' Noniteur t XXI, p. 395.
- IbiS. t. XXIX, p 720.
^ NSm. Su prinee bluZeae t. I p. 30: ^II dtait," sagt bortder Soha vom Vater, „Sans touts I'aeeeption Su mot, ce gus l'onnominalt alors uu patriots eonstitutionnel; il avait embrassS avesebalsur les prineipes Se la KSvolution, pares gu'il eouuaissaitles abus gui I'avaieut ameuSs. II pdrit, somme une partie Se