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Das Rebwerk im Thurgau : kulturgeschichtliche Studie nach Erinnerungen von J.H. Thalmann, eigenen Beobachtungen und auf Grund handschriftlicher Quellen und amtlichen Berichte / dargestellt von F. Schaltegger
(a. Pfarrer)
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vas kebwerk im Thurgau .

Kulturgeschichtliche Studie nach Erinnerungen von Z. b. tthalmann,eigenen Beobachtungen und auf Grund handschriftlicher Quellen undamtlicher Berichte, dargestellt von s. Zchsltegger, a. Pfarrer.

Mu den Zweigen der Landwirtschaft, die, gleich demHanf- und Flachsbau, dem Repsbau und dem Getreidebau,im Zeichen des Niederganges stehen und allem Anschein nachüber kurz oder lang der Geschichte angehören werden, gehörtzur Zeit auch der Weinbau im Thurgau .

Da wir diese Tatsache feststellen, müssen wir sie auchbegründen.

i. Der Niedergang aer Hebbaur u»a reine Ursachen.

Vor 30 Jahren noch war die Stadt Frauenfeld voneinem breiten Gürtel von Rebgeländen umschlossen. DasKurzfeld vom Hochgericht längs der Laubgasse bis zumEisenbahneinschnitt, als Fortsetzung der Stammerau bis nahezur Walzmühle, der vordere und Hintere Lüdem, der rechts-seitige Abhang des Stadtbaches von Neuhausen bis zumKappenzipfel und Algisser, auf Langdorfer Gebiet der Kanzlerund der untere und obere Wielstein bildeten damals nochgeschlossene Rebenbestände. Kleinere Weingärten befandensich an der Stratze vom Haselberg gegen das Königswuhrund beim Blumenstein. Sie alle sind teils gänzlich, teils bisauf wenige Überbleibsel verschwunden. Auch diese wenigenschmelzen alljährlich mehr zusammen.

Das zunächst der Stadt gelegene ehemalige Rebland istjetzt zumeist überbaut, war aber gerodet, lange bevor es fürBaugrund in Anspruch genommen wurde.

Derselben Erscheinung begegnen wir im Thurtal, amOttenberg, am Unter- und Obersee und anderwärts. Überall

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