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So verwandeln sich bald Wiese, Feld und Wald zu einemherrlichen Blumengarten. Wie ist es möglich, daß die Pflanzennach langem Winterschlafe so plötzlich wieder erwachen können?
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Wir wollen diesen wunderbaren Vorgang etwa an derDotterblume zu erklären suchen.
Der unterste Teil des Stengels, der in der Erde steckt,hat eine Verdickung. Es ist dies der Wurzel stock. Der-selbe stirbt im Herbst nicht ab. Im Winter bleibt er durchdie Überreste der abgestorbenen Blätter vor dem Erfrierengeschützt. Im Frühling sendet der liebe Gott den warmenSonnenschein. Dann entspringt aus dem Wurzelstock ein neuerStengel mit neuen Blättern und Blüten. Fast alle kraut-artigen Pflanzen der Wiesen haben einen Wurzelstock und könnendaher viele Jahre lang leben. Man heißt solche Pflanzenausdauernd.
Die Pflanzen auf dem Ackerfeld hingegen sterben imHerbst ganz ab. Man muß daher im Frühjahr den Samenin den lockeren Grund ausstreuen. Nach wenig Tagen wirdder Samen schon Wurzeln und Blätter ausschlagen. Pflanzen,die man alljährlich neu ansäen muß, heißen einjährige Pflanzen.
Ganz anders ist es bei den Bäumen. Sie entstehen auchaus dem Sainen. Aus jedem gesunden Apfelkern kann einmächtiger Apfelbaum werden. Das dauert aber gar vieleJahre. Jenen großen Birnbaum hat der Großvater gepflanzt,als er noch ein Knabe war.
Im Herbst fallen die Blätter von den Bäumen. Diesestehen im Winter kahl da. Aber man erkennt an denäußersten Zweigen kleine, rotbraune Anschwellungen (Bollen).Sie sind mit harten Blättchen gut zugedeckt und gegen die