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mit starkem Holzstamm heißen Bäume. Die Sträucher habenauch einen ausdauernden Holzstamm; derselbe ist aber nichtstark und meist von Grund aus verästelt; die Kräuter hin-gegen haben einen weichen, grünen Stengel, der jedes Jahrabstirbt. Der Stengel ist ein Halm, wenn er Knoten hat(Weizen), ein Schaft, wenn er unverzweigt und blattlos ist(Löwenzahn). Der Stengel ist rund (Reps) oder kantig(Wiesensalbci), kriechend (Erdbeeren), rankend (Erbse) oderstarr aufrecht (Tollkirsche). Beim Weizen ist er unge-teilt, beim Reps und bei der Tollkirsche in Äste verzweigtoder gabelästig.
Der Stengel wächst in die Höhe und in die Dicke. Erleitet den Saft von der Wurzel zu Blatt und Blüte.
3. Das Blatt ist, wie die Wurzel, zur Ernährung derPflanze notwendig. Es strebt nach Luft und Sonnenschein.Daher zweigt es sich vom Stengel ab und entwickelt sich meistzu einer ausgebreiteten Blattflüche. Es ist grün. Die Blatt-formen sind sehr verschieden. Sie bieten ein Erkennungs-zeichen für jede Pflanze.
4. Die Blüte. Die Blüten stehen oft in Büscheln(Apfelbaum); bald bilden sie eine Traube (Reps), bald eineÄhre (Weizen). Eine vollständige Blüte besteht aus Kelch,Blumenkrone, Staubgefäßen und Stempel. Kelchund Blunienkrone sind nur Blütenhüllen. Sie sind unwesent-liche Organe und können daher oft fehlen. Bei der Liliefehlt der Kelch, beim Weizen die Krone. Staubgefäße undStempel sind wesentliche Organe. Sie dürfen daher bei keinerfruchttragenden Blüte fehlen.
a) Der Kelch ist gewöhnlich grün. Bald ist er einblättrig(Rose), bald mehrblättrig (Reps), abfallend oder bleibend.
b) Die Blumenkrone zeichnet sich meist durch ihreschönen Farben und durch ihren Geruch aus. Sieist einblättrig (Tollkirsche) oder mehrblättrig(Rose). Die einblättrige Krone ist glockig (Tollkirsche)oder lippenförmig (Wiesensalbei). Die mehrblättrigeKrone ist bei der Apfelblüte aus 5 gleichen Blättern ge-