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mit grünlichem Schimmer. Wir erkennen ihn aber gleich-wohl, nicht bloss an seinem gedehnten Gesang, sondernauch an seinem Körperbau. Der Schnabel ist so lang,als der Kopf, und schwarz; die Füsse sind rotbraunund mit breiten Schildchen bedeckt. Drei Zehen sindnach vorn, eine nach hinten gerichtet. Der Schwanz istkurz; die Flügel sind lang und spitzig. Die ganze Körper-länge beträgt 22 cm.
2. Lebensweise.
Die Stare lieben Geselligkeit. Zu Hunderten und Tausendensitzen sie oft beisammen und singen in fröhlichem Gewimmelihr Hoiho! Jetzt fliegen sie schnurstracks davon und schweifenziellos, wie eine Wolke, aus lauter Vergnügen über die Erde.Sind sie endlich des Schweifens müde, so schwenken sieplötzlich herab auf die Wiese. Da hüpfen sie durch einander,schwatzen, pfeifen und singen gar drollig. Sie durchstöberndas Gras und suchen Schnecken und Würmer, Heuschrecken,Raupen und Käfer. Stechende Fliegen, Bremsen und anderesUngeziefer schnappen sie sogar vorn Rücken des Viehesweg. Freilich schmecken ihnen auch Kirschen, sowie die süssenTrauben, gar trefflich. Der Schaden, den sie dadurch an-richten, wird aber reichlich gut gemacht. Wie viele schädlicheRaupen und Schnecken verzehrt nur ein einziges Paar Starewährend eines Sommers! Der Star ist daher ein sehr nützlicherVogel.
Da er zu wenig hohle Bäume findet, um in dieselben seinkunstloses Nest zu bauen, so macht man ihm Nistkästchenan Bäume und Stangen. Der Star bezieht dieselben sehr gerne.Im April legt das Weibchen 5 bis 6 schön glänzende, licht-blaue Eier und brütet sie aus. Nach vierzehn Tagen schlüpfendie Jungen aus. Vorn grauen Morgen bis zum späten Abendholen nun die Alten Schnecken und Kerbtiere herbei undfüttern damit die junge Brüt. Zum Singen haben sie jetztkeine Zeit. Oft müssen sie das Nest gegen allerlei Feindeverteidigen. Besonders die Krähe ist den jungen Staren