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Die Freiherren von Bußnang und von Grießenberg.
Die Witwe Heinrichs, Adelheid von Montfort, behielt als Wit-tum die st. gallischen Pfandlehen zu Bernhardzell , Helfenswil,Rickenbach , Bazenheid, Aadorf , Elgg , Zuzwil etc., die laut Ur-kunde des Abtes Hiltbold vom 20. Oktober 1327 auf ihre Brüderund Anverwandten sich vererben sollten; immerhin blieb der Abteidas uneingeschränkte Rückkaufsrecht gewahrt.
Der einzige Sohn Heinrichs IV., nämlich Heinrich (V.) vonGrießenberg, der in einer Urkunde vom Jahre 1313 als Heinrich,,der jung“ bezeichnet wird, widmete sich dem geistlichen Stande.Als Kirchherr zu Bußnang und zu Affeltrangen entsagte er am21. April 1316 in Mantua zuhanden des Bischofs von Konstanz derKirche zu Affeltrangen und stimmte bei, daß dieselbe durch seinenVater und dessen Vetter dem von ihnen geschädigten KlosterPischingen zugewiesen werde, eine Verfügung, die 17 Tage spätervom Generalvikar des Hochstifts bestätigt wurde. Weiteres ist vonihm nicht überliefert.
Sei es, daß dieser Heinrich V. in jungen Jahren gestorben ist,oder daß er als geistlicher Herr beim Erbgang außer Betracht fiel:sicher ist, daß fast das ganze große Grießenberger Erbe der ein-zigen Tochter Lütolds namens Adelheid zufiel. Dieses Erbe be-stand aus Eigengütern, aus Pfandschaften und aus Lehen, unterwelchen diejenigen der Abtei St. Gallen am umfangreichsten undwertvollsten waren. Am 8. Dezember 1324 wurde eine Kundschaftaufgenommen über die Lehen, welche Heinrich und Lütold vonGrießenberg von dem Kloster St. Gallen inne hatten. Die Amts-leute der beiden verstorbenen Freiherren nannten da einen ganzenKomplex von Gütern und Rechten, im Norden den Kelnhof zuBußnang , die Vogtei zu Rothenhausen und andere um Bußnangherum gelegene Besitztümer, im Westen eine Gruppe von Elgg über Aadorf und Sirnach , im Süden Güter von Jonswil und Bazen heid bis zur Alten Toggenburg, im Osten von Zuzwil , Henau ,Niederhelfenswil bis zu dem vereinzelt dastehenden Bernhardzell .Am zahlreichsten aber waren nach der Aussage dieser Gewährs-männer die Lehen in der Umgegend von Wil ; den Hof Wil selbstbezeichneten sie ebenfalls als Grießenberger Lehen, was aber der