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15.
1423. Januar 19.
Item desselben zinstags hett junkher Albrecht von Bußnang ,fryherre, von minem Herren ze lehen enpfangen ze sinen und hern CUn-rats von Bußnang , thumherren ze Straßburg , und Walthers vonBußnang, siner elichen bruder, handen den hof genant Stelzenhof mitsiner zägehörde, item den hof ze Bußnang, do der kilchensatz ingehört,och mit aller zugehörd, und darzu allez daz, daz si von Cinraten vonBußnang , irem vatter säligen, und herrn Walther von Bußnang,fryen herren und rittern, irem vettern säligen, ererbt hant, ald wie oder vonwem daz an si körnen ist und von unserm Gotzhus lehen ist, ez sigint lüt aldgut, und hat im min Herre also gelihen ze sinen und der obgenanten sinerbruder handen ir ieklichen so vil im gebürt und zügehört und darzu er rechthat und was in min Herre von recht daran lihen solti.
Stiftsarchiv St. Gallen , Lehenarchiv, Tom. 75 fol. 198. Das Jahrsteht auf fol. 197a, das Tagesdatum: „Am zinstag vor Sebastian“ auffol. 197b.
16 .
1423. Januar 29.
Albrecht von Bußnang belehnt den Pelagius im Steinhaus von Konstanz und dessen Gattin Anna Schallabri mit Gütern zu Weinfelden .
Ich Albrecht von Bußnang, frier her, tun kund und vergich dasoffenlich mit disem brief, das für mich kam an dem tag, als dir brief gebenist, der erber Pelaig im Stainhus, burger ze Costenz, an sin und sinerelichen frowen Annen Schallenbrigen statt und zögt ainen lehenbrief,der von wort ze wort hienaoh geschriben stat:
Ich Albrecht von Bußnang, ritter, frier her, tun kund und ver-gich offenlich mit disem brief allen, die in ansehent oder hörent lesen, dasfür mich kam an dem tag, als dirre brief geben ist, der erber, wolbeschaidenman Goschman Schallenbri, burger ze Costenz, und offnot vor mir,das er sin lieben elich frowen frow Adelhaiten wisen wolt an ir hainstürfünfzig mark silbers lötiges und gäbs Costenzer gewichtes uf disü guter,die hienach geschriben stand, die er von mir ze lehen hett: daz ist der hofze Winfelden, den man nempt des Obern Rüden göt, und uf dissdrie wingarten daselb, den alten Dietzis wingarten und daz häldli unduf Bogenstain die gütli, die in denselben hof gehorent—-und bat mich der-selb Geschman Schallenbri, das ich min guten willen und gunst darzugab. Den bet hab ich in gewert, und haut och derselb Schallenbri mitminem guten willen und gunst und mit miner handgetat mit gutem willen