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die Zustimmung der beiden Bürgen Holzing und Fritsehi beizubringen. EineRückzahlung von Fr. 25,000. — wolle er durch Akzepte auf 8. Fekruar undFr. 25,000. — auf Mai sichern.
Andere, Ihnen nicht in vollem Umfange bekannte Posten sind die Konten
der Industriellen in Aadorf . So z. B. hat Herr.heute eine Belastung
in Konto-Korrent von Fr. 160,000. —. Hierin sind abwechslungsweise Fr.100,000. — bis 130,000. — durch Titel und Wechsel gedeckt, der Rest aber nicht
Der Konto von Herrn., der keine Hinterlagen hat, steht nach Bedarf
auf Fr. 20,000. — bis 40,000. — heute auf zirka Fr. 30,000. —; ferner folgenHerr.mit ca. Fr. 7,000. — und Herr.mit ca. Fr. 7,000. — ungedeckt.
Wir gewärtigen gerne Ihr Urteil und bezügliche Instruktionen. Sie werdenbegreifen, dass diese Posten, für unsere Schultern allein getragen, nichts Leichtessind.
Erwägen Sie aber auch Ihr Urteil und nehmen Sie darauf Bedacht, dassuns diese und andere Kunden durch allzu scharfe und unseren Statuten ange-passte Beschlüsse untreu werden könnten. Sie übernehmen auch die Verant-wortung, wenn sich dadurch unser Verkehr und dementsprechend auch derReingewinn verringern sollte.
Ein anderer Konto ist der Konto-Korrent mit Herrn Notar F., gedecktdurch Schuldbriefe, der sich je nach Umständen auf Fr. 30—50,000. — beläuft.Der Genannte kauft und verkauft Schuldbriefe und deponiert solche als Hinter-lagen für die ihm zugewiesenen Beträge; gewöhnlich mache ich hier auch mitals Privatperson und trage also diese Schuldpflicht zur Hälfte. Bis jetzt binich von Herrn Notar noch nie betrogen worden. Ich habe denselben vielmehrals durchaus ängstlichen, peinlich sorgfältigen Mann kennen gelernt und wün-sche mir nur überall solche Vertrauensmänner zu haben, die in alle Verhält-nisse eingeweiht sind.
Auch auf diesem Posten wollen Sie die nötigen Befehle erteilen. WennSie Liquidation verlangen, wird er eben anderswo anbändeln und den Profitanderen in den Sack stecken, dann sind wir aber auch sicher, dass wir seinerZeit von Obligationenanlagen verschont bleiben.
Ihre Ansicht, dass dadurch, dass unsere Obligationen in den Markt ge-worfen werden, unser Institut einbüsse, ist vollständig irrig. Bedenken Siedoch, wie viele andere Titel anderer Banken in den Markt kommen, und dafrägt kein Mensch warum, sondern prüft einfach die Garantien.
Der Grund ist der, dass die Obligationen im Markte neu sind und des-wegen das Interesse von Bank und Privat. Durch die vielen Inserate in allenZeitungen ist unser Institut bekannt geworden, und das hatte es notwendig.
Wir sind gezwungen, neue Gebiete zu suchen, wenn wir Stand haltenwollen. Immer mehr wird an der Leihkasse gerupft, und wo sollen wir denn aus-dehnen, vielleicht auf unsern Bürgern, die den Grossteil ihres Verkehrs nachauswärts tragen?
Wir für uns hätten’s gerne auch hie und da ruhiger, doch Füsse undHände lassen wir uns nicht gerne binden. Unser Verwalter hat jedenfalls nichtsein Geld und seine Gesundheit der Leihkasse geopfert, um Geschäfte zu machen,die ihn zum Ruin bringen.
Bei unserem Geschäfte ist Stillstand eben auch Rückgang, und unser Be-streben ist vorwärts nach mehr und dies können wir nur, wenn Sie auch mit-gehen. Wenn Sie schon hier Schuldbriefe zu 4% bewilligen, mehr tun den Leutendienen zu können, das sind keine Geschäfte, die den Reingewinn vergrössern;heute ist sich der Geldmarkt anders gewöhnt. Wenns der nicht macht, macht'sder andere, und Geschäfte mit Gewinn kommen nicht mehr zurück.
Wir hoffen nicht, dass durch den Abschluss des Geschäftes mit Ruf das