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Die Fischereiverhältnisse des Bodensees unter besonderer Berücksichtigung der an ihm bestehenden Hoheitsrechte : historisch-dogmatische Studie / von Felix Stoffel, cand. jur.
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Laugenen, oder Agonen dann Springer und felchen; siewerden gröstentheils mit Lohnseegin, in dem fruhjahrmit den Klussgärnen, Sommerszeit in dem Schweb u. imWinter mit den Schweb- und Grundschnüren gefangen.Es gibt vorzüglich zweyerley Gattungen Forellen, dieSchwebforellen und Grundforellen, die ersteren sind blaugedupfet, sind langlecht, die Letzteren aber rothgedupft,mehr zusammen gestoppet und fallen schwerer in dasGewicht. Ihr Wuchss ist, wenn sie einmal die grosseeines n erreicht, beynahe so schnell, als eines Hechts,so dass selbe nach dem 4. Jahr 23 f t schwer wird. Inder Jugend ist ihr fleisch weiss, wenn sie aber das 5. oder6. Jahr erreicht, wird das fleisch etwas geil.

Wird mit der Watt als Brachetle, auch in dem Hasel-und Hürling Watten sehr häufig in der Jugend gefangen.Wenn demnach die Forellen in Watten oder anderenGärnen unter dem Maass gefangen werden, sollen selbewieder in den See geworfen, mit Haselnetzen aber gegenselbe eingesetzet werden. Ihre Nahrung ist die nem-liche wie des Hechts.

3. Rhein (l)anken: Ist mit der Forelle beinahe ein ganzgleicher Fisch und unterscheidet sich von diesen nurdarinn, dass derselbe vorwärts ob dem Mauhl einen etwaskrummen Schnabel führt und wenn er sich aus dem Seein den Ober-Rhein zieht ein gelbes Fleisch bekommt, imübrigen ist alles wie bey der Forell anzumerken.

4. Karpfen: Behalten ihre Benennung von der Jugendbis zu ihrer vollen grosse, ist zum verspeissen ein sehrguter Fisch, im 4. Jahr erzeugt sie den Rogen, wachsenleicht zu einer grosse von 8 biss 10 & an, werden meh-reren Theils in den Landreussern, in Körben, dann vor-züglichen zur laichzeit in dem grass gefangen, wo sie imBrachmonat den Rogen oder Laich abstreichen. DieseGattung ist kein Raubfisch, sondern nähret sich vonSchlam, Würmeren, Seeschneken und es wäre demnach