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Generalbericht / herausgegeben von der Ausstellungsdirektion [der] VII. Schweiz. Ausstellung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau vom 18.-27. September 1903 in Frauenfeld
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mit schon Erreichtem zufrieden sein darf, sondern daß er unablässigvorwärtsstreben muß. Und dies alles sollte unser Herz nicht mitFreude und frischer Zuversicht erfüllen?“

Nun konnte mit den Abrüstungsarbeiten, mit der Desorganisation,allseitig begonnen werden. Sie vollzogen sich im allgemeinen inruhiger Weise. Der Versand der Medaillen und Diplome gab zukeinen wesentlichen Schwierigkeiten Anlaß; nur bezüglich der ersterenentstanden Meinungsdifferenzen. Es erschien der Ausstellungsdirektionals unrichtig, daß derselbe Aussteller mehrere goldene oder silberne etc.Medaillen erhalten sollte, und wollte man deshalb pro Aussteller undFachgruppe nur eine Medaille gleicher Art verabfolgen. Allein hie-gegen beschwerten sich namentlich die Viehaussteller unter Hinweisauf die bisherige Praxis, so daß man sich veranlaßt sah, den Be-schluß dahin zu modifizieren, daß per Aussteller und per Kategorienur je eine Medaille derselben Art verabreicht wurde. Es dürfte sichdoch rechtfertigen, für die Zukunft diese Angelegenheit zu unter-suchen und eventuell im nächsten Programme zur Entscheidung zubringen. Wir halten es für eine Anomalie, daß die Medaillen gleicherArt in verschiedenen Stücken an einen und denselben Aussteller ge-geben werden sollen; in einem solchen Falle dürfte der Ausweisdurch die Prämiierungsurkunde und die Abgabe bloß einer Medaillein natura genügen.

Einige Aufregung brachte dann in die späteren Verhandlungender Ausstellungsdirektion das Bekanntwerden der Tatsache, daß dervon der h. Bundesversammlung gewährte Kredit für Prämien nichtganz unwesentlich durch die Preisgerichte überschritten worden war.Die in der Sache angestellte Untersuchung ergab dann, daß ver-schiedene Faktoren zu diesem etwas fatalen Resultate geführt hatten.Einmal fielen die außerordentlich hohen Kosten der Preisgerichte inBetracht, welche diejenigen an der Ausstellung in Bern ganz erheb-lich überstiegen, auf Grund welcher aber hierorts budgetiert wordenwar. Es erwies sich dann auch, daß man bei Verteilung der Prämien-kredite auf die einzelnen Abteilungen nicht ganz sorgfältig verfahrenwar, und zwar hauptsächlich aus einem Grunde, für den wohl direktnicht die Ausstellungsbehörden verantwortlich gemacht werden können.Das Verfahren bei Gewährung der Bundessubvention ist unseres Er-achtens ein unpraktisches und sollte für die Zukunft abgeändert werden.Bis jetzt war es Übung, daß ein Teil der Kosten, welche zu Lasten