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B. Obstbau.
Preisgericht:
Herr Vaterlaus, Handelsgärtner, Zürich , Präsident.
Biefer, Kursleiter, Salen-Reutenen.
Spahr, Jules, Sion.
Stahel, A., Handelsgärtner, Flawil .
Zschokke, Theodor, Wädenswil .
Abt, Genossenschaftsverwalter, Gelfingen bei Hitzkirch .Huber, Kursleiter, Hägglingen .
Stalder, Gottlieb, Tellenhof, Meggen .
Berichterstatter:
Herr Th. Zschokke an der schweizerischen Versuchsanstalt in Wädenswil .
I. Frisches Obst.
„Die Obsternte vernichtet“, „Alles verfroren“, so konnte manin recht vielen Zeitungen lesen nach den Frösten Mitte April, undschien damals das Gelingen einer Obstausstellung sehr in Frage ge-stellt. Mochte man auch erstaunt sein über die flotte geräumige Halle,welche die Frauenfelder für die Produkte des Obst- und Weinbaueserstellen ließen, so hatte sich doch der fachmännische Blick unserertüchtigen Obstzüchter der Ostschweiz durch solche wenig ermutigendeNachrichten nicht täuschen lassen. Mit Recht!
Wenn auch zugegeben werden muß, daß die frühblühendenSorten durch die Spätfröste arg zu leiden hatten, so hielten dochdiese Kälterückschläge nur kurze Zeit an, und genügten wenige Tage,Ende April und Anfang Mai, um die zurückgehaltenen Blütenknospenzum Aufblühen zu bringen.
In Kategorie „Frisches Obst“ waren 14 Kantone vertreten. Dieinnere Schweiz blieb sozusagen ganz weg. Allerdings haben Frösteund später Hagelwetter der Obsternte stark geschadet, und ist mirbekannt, daß größere Vereine ihre Anmeldung des Hagelschadenswegen zurückziehen mußten.