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zu geben. Die ausgestellten, in kleinen Säcken verpackten Dünger-sorten boten nichts, dem der Beschauer etwas Wichtiges oder Nütz-liches hätte entnehmen können, als eben die Existenz der vorhandenenSorten und den Namen der Firma. Ebensowenig ließ sich erkennen,ob in der Fabrikation etc. ein Fortschritt erzielt wurde oder nicht. DiePreisrichter einigten sich daher auf Zuerkennung einer silbernen Medaille.
3. Fama & Cie., Saxon, Wallis . Die Ausstellung umfaßte zweiAbteilungen, von denen hier nur die Düngmittel in Betracht kommen,welche in großer Mannigfaltigkeit der Mischungen in Gläsern, jedochohne weitere Angaben, ausgetellt waren. Hier treffen eben die anfangsdieses Abschnittes gemachten Bemerkungen in vollem Maße zu. DieProdukte selbst waren indes sorgfältig bereitet und werden auch unterGehaltsgarantie in den Handel gebracht; aber die gerügten Mängelließen es nicht zu, bei der Prämiierung der Düngerfabrikation derFirma über eine Ehrenmeldung hinauszugehen.
4. W. Huber, z. Steinmühle, Schupfart, Aargau . Die Ausstellungvon Düngergips, Kalkstaub und Niet war von keinerlei Angaben überGehalt etc. begleitet; es lag somit auch kein Grund zur Aus-zeichnung vor.
5. Märstetten , Leim- und Düngerfabrik: Rohmaterialien, Zwischen-und Hülfsprodukte der Leim- und Düngerfabrikation und als Neben-produkte diverse Haushaltungsseifen etc. Das Hervorragende andieser Ausstellung war, abgesehen von der äußerlich sehr gelungenenAusstattung und Anordnung der Einzelobjekte, das sichtliche Be-streben, durch Auswahl und Gruppenbildung der Materialien be-lehrend auf den Zuschauer zu wirken. Beim Artikel Knochenmehlwar z. B. der Gang der gesamten Fabrikation, vom Rohmaterial an-gefangen, durch alle Zwischenprodukte hindurch bis zu den End-gliedern der Verarbeitung ersichtlich. So finden wir aus den rohenKnochen das rohe Knochenmehl entstanden; sodann das entfetteteKnochenmehl auf der einen, das Knochenfett auf der andern Seite,welch letzteres als Rohmaterial für die Bereitung der Seifen dient. Dieweitere Verarbeitung führt zum mehr oder weniger entleimten Knochen-mehl einerseits, zum Leim andererseits, der in guter, klarer Qualitätdem Beschauer sich präsentierte. Daran schloß sich die Fabrikationder aufgeschlossenen Dünger an mit den verschiedenen Rohphosphaten,für welche als Hülfsmaterial die Schwefelsäure einem fremden Fabri-kationszweig entnommen wird.