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Generalbericht / herausgegeben von der Ausstellungsdirektion [der] VII. Schweiz. Ausstellung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau vom 18.-27. September 1903 in Frauenfeld
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Einen Aussteller von warmflüssigem Baumwachs ließen wir leerausgelien, weil die Arbeit mit solchem zu umständlich und zudemGefahr vorhanden ist, hei nicht ganz sorgfältiger Anwendung diePfropfköpfe zu verbrennen.

F. Wagen- nnd Lederfette.

1. Hedinger-Bickel, J., Uster , zeigte seine Leistungen in einerhübschen Kollektion von Lederfett, gelb und schwarz, SchuhfettWagen- und Huffett. Die Prüfung dieser Fette ergab gute Streich-fähigkeit und vorzügliche Mischung. Leider fehlten Preisangaben undAtteste. Auszeichnung: Bronzene Medaille.

2. Staiger, Richard, Kreuzlingen , hatte das GlanzfettToga alsLederkonservierungsmittel für Pferdegeschirre etc. ausgestellt. Inder Erklärung des Fabrikanten wird unter anderem besonders hervor-gehoben, daß dieses Fett nicht abfärbe. Die Probe hat die Juryvom Gegenteil überzeugt. Es wurde daher nur eine Ehrenmeldungzuerkannt.

Gr. Streuematerialien.

Als solche kamen lediglich verschiedene Proben Torfstreue zurAusstellung, und zwar:

a. Roher Fasertorf, ungepreßt, und

b. gepreßte Torfstreue.

Ausgestellt hatten:

1. Torfstreuefabrik Oberriet: Roher Fasertorf, ungepreßt, undgepreßte Torfstreue. Diese Ausstellungsobjekte stammten aus einemFlachmoortorflager und nicht aus einem Hochmoor. Der Torf dieserletzteren Moore ist bedeutend besser für die Streuefabrikation; dennochist die Herstellung der Torfstreue von Oberriet der Beachtung wert.Obschon weder das Rohmaterial noch das fertige Produkt sich alsbesonders gute Qualität erwiesen, muß doch das Bestreben, ein anund für sich fast wertloses Material für die schweizerische Landwirt-schaft nutzbar zu machen, gewürdigt werden, weshalb wir die bronzeneMedaille erteilten.

2. Schuster, Gottfried, schweizerische Erdklosettfabrik, Zürich :Torfmull und Torfstreue holländischen und deutschen Ursprungs.So schön und so gut die Ware sich präsentierte, so konnte sie

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