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Generalbericht / herausgegeben von der Ausstellungsdirektion [der] VII. Schweiz. Ausstellung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau vom 18.-27. September 1903 in Frauenfeld
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Serie. So kam es, daß im ganzen 31 Pflüge einer den Verhält-nissen entsprechenden genauen und doppelten Prüfung unterstelltwurden.

Das Areal, welches für die Proben zur Verfügung stund, lagleider ziemlich weit von Frauenfeld entfernt. Der ziemlich schwereLehm, welcher stellenweise in Ton übergeht und somit ganz gleich-artige Verhältnisse nicht existierten, befand sich nicht im günstigstenFeuchtigkeitszustand. So kam es vor, daß das Pflügen an einigenStellen nicht ohne Schwierigkeiten möglich war. Unter solchen Um-ständen hatten verschiedene Pflüge, welche für andere Bodenverhält-nisse konstruiert waren, mit etwelchen Schwierigkeiten zu rechnen.Freilich wurde dieser Tatsache auch in gebührender Weise Rechnunggetragen. Daraus geht aber hervor, daß es gut wäre, wenn diePflüge in denjenigen Verhältnissen geprüft werden könnten, fürwelche sie gebaut sind. Es muß somit in dieser Beziehung einMangel ausgesprochen werden und sollte man späterhin von diesenErfahrungen Notiz nehmen.

Alle Pflüge wurden sowohl beim Tiefgang als auch beimflachen Pflügen von zwei Subkommissionen, welche völlig unab-hängig arbeiteten, beurteilt. Die Resultate wurden dann zum Zweckeder endgültigen Feststellung des Urteils der Gesamtjury unterstellt.Um möglichst einwandsfreie Resultate zu erhalten, wurden die Pflügeunter Berücksichtigung folgender Furchendimensionen in Betrieb^GSötzt *

1. Tiefpflügen: Tiefe 24cm, Breite 30cm;

2. Flachpflügen: - 15cm, - 30cm.

Im ersten Falle waren 4, im letzten Falle 2 Pferde nötig.

Der Beurteilungsmodus lehnte an die seinerzeit in Bern undden inzwischen auch anderwärts gemachten Erfahrungen an. DieGrundlage bildete das Punktiersystem. Da man aber an der letztenAusstellung die Maximalpunktzahl zu niedrig bemessen hatte undin der Folge Schwierigkeiten erwuchsen, einigte man sich auf dieMaximalpunktzahl 50. Die gemachten Erfahrungen sind zufrieden-stellend, wobei allerdings erwähnt werden muß, daß alle in diesemFalle zur Prüfung gelangenden Objekte ein und demselben Systemegehören.

Das Schema nach welchem die Beurteilung erfolgte, ergibt sichwie folgt: