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Wieseneggen waren sehr spärlich vertreten und die zwei zurProbe gelangten befriedigten weder in Konstruktion noch in Arbeits-leistung. Trotzdem gibt es doch in der Schweiz Fabrikanten, diewirklich gute Wieseneggen hersteilen. Es wäre gewiß nur in ihremInteresse gewesen, wenn sie sich an dieser Konkurrenz beteiligt hätten.
Düngerstreumaschinen hat man von solchen die in der Schweiz fabriziert werden, keine wirklich guten. Ziemlich befriedigende Arbeitleistete eine mit Walzenrührwerk (Aebi, Burgdorf ). Dagegen leistetediejenige mit horizontalem Wurfrad (Pouille, Geneve ) durchaus un-nügende Arbeit, und es befindet sich dieselbe offenbar erst im Stadiumdes Versuches.
Eine interessante Neuheit auf dem Gebiete des landwirtschaft-lichen Maschinenbaues ist ein von der Firma Marti von Winterthur ausAmerika eingeführter Stallmistzettwagen. Obschon derselbe für diePrämiierung nicht beurteilt werden konnte, fand sich das Preisgerichtdoch veranlaßt durch die Neuheit des Gegenstandes, den Wagen einerpraktischen Prüfung zu unterziehen. Trotzdem sich die Firma Martiaus übelangebrachter Renitenz weigerte, die Maschine vorzuführenund zu erklären, gelang es den beiden damit beauftragten Preis-richtern doch, dieselbe in Gang zu bringen und recht gute Arbeitzu liefern. Der Boden des Wagens, worauf der Stallmist geladenwird, bewegt sich ähnlich wie ein Fensterrolladen nach rückwärts.Hinten am Wagen ist ein rotierender Haspel mit Eisenzinken ange-bracht, der von den Fahrrädern aus in Betrieb gesetzt wird und denMist nach und nach abrupft und so eine ganz gleichmäßige Verteilungdesselben bewirkt. Die Arbeit wird ebenso gleichmäßig ausgeführt,ob man frischen Strohmist direkt aus dem Viehstall oder alten ver-rotteten aus der Düngergrube verwendet. Auch ist es möglich, denMist in beliebig entfernte Furchen zusammenzuleiten. Die Maschineist praktisch und fest gebaut; sie wird in günstigen Fällen Diensteleisten können, wenn sie zu annehmbarem Preise erstellt werden kann;
Erntemaschinen. Mähmaschinen gelangten nur zwei Systemezur Probe, von welchen namentlich die Helvetia (Aebi, Burgdorf ) sichvorteilhaft auszeichnete. Was Material, Konstruktion und namentlichArbeitsleistung anbetrifft, kann sie den besten ausländischen Fabrikatenzum mindesten an die Seite gestellt werden. In den letzten acht Jahrenhat die Mähmaschine in der Schweiz eine ganz außergewöhnlicheVerbreitung gefunden und ist bald in jedem mittlern und großem