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Feierabends Hauskalender 1863
Entstehung
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134
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laufende Stufenleiter zu erkennen, und der Herausgebergibt sich alle Muhe, er scheut weder Kosten noch Anstrengung,um Schritt halten zu können mit andern illuftrirteu Zei-tungen in der Art seinerBildungsquellen." Das Bild,das Tell mit seinem Knaben darstellt, dasjenige, das Win-kelrieds Denkmal veranschaulicht, sowie dasjenige von Nik-laus Menge und das gelungene Porträt Furrer's sindvon Perrin's trefflichem Stichel geschaffen, während dasbekannte Bild von De schwanden über das Thema:Früh üb' sich, was ein Meister werden will", der KnabeTeil, wie er die Armbrust spannt, aus der immer mehrund mehr und immer günstiger in den Vordergrund tre-tenden xylographischen Anstalt von Burri und Jeckerin Bern stammt, und wenn wir von allem sprechenwollen, was solchen Dingen einige Attraktion verleiht,so wollen wir nicht vergessen, daß, um die Konkurrenz inallen Richtungen auszuhalten, der Verfasser sich vorgenom-men, jährlich ein Prämienblatt seinen Abonnenten zu ver-abreichen; das vom Jahr 1861 war ein treffliches Gen-rebild : Der erste Strickunterricht.

So konnten wir noch manch Schönes und Lobens-werthes über dieses Unternehmen sagen, wir wollen nurkurz andeuten, daß auch die Novelle ihren Platz gefun-den. Meist sind es so spannende als anregende Erzäh-lungen aus dem Volk, die jedermann mit Interesse liest,die in denBildungsqnellen" ihren Platz finden. Eskann sich aber hier nicht darum handeln, ins Einzelne ein-zugehen und es soll genügen, einmal auf das Werk hin-gewiesen zu haben. Herr Feierabend ist nun im drittenJahrgang mit seinenBildungSguellen", die wir als ganzund gar für Schule und Haus geeignet halten, dort als anre-gende «Stoffsammlung, hier als belehrende und unterhaltendeZeitschrift; aber von bloßen Bestrebungen und schönen Ideen