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I. Die Lntwickelung der Hewerbekraft desschweizerischen Woikes.
1. Die Entwickelung der schweizerischen Industrie,n) Überblick bis zum 19. Jahrhundert.
Die industrielle Entwickelung unseres Landes gehört zu den an-sprechendsten und interessantesten Kapiteln der Jndustriegeschichte. Eshat ihr denn auch nicht an Geschichtsschreibern wie an Kommentatorengefehlt, von denen aber im großen und ganzen jene mit größerem Geschickund Glück als diese gearbeitet haben.
Diese sind bei dem Versuch, die interessante Erscheinung zu erklären,daß die Schweizer Fabrikanten, fast unbeachtet und gänzlich unbeschützt,sich allmälig siegreich ihren Weg zu allen Märkten der Erde gebahnthaben, seien sie auch noch so fern, oder anscheinend unzugänglich, viel-fach auf Abwege geraten, manchmal die Hauptsache vergessend, oder inZufälligkeiten und Äußerlichkeiten sich verlierend, oder vorgefaßte Mei-nungen ungebührlich in den Vordergrund stellend.
So dient die industrielle Entwickelung der Schweiz schon langeals Hauptargument der Freihändler gegen die Schutzzöllner. Seit JohnBowrings „Bericht an das englische Parlament über den Handel, dieFabriken und das Gewerbe in der Schweiz " gilt unser Land als dasFeld, auf dem ein Paar Millionen Menschen unter ungünstigen Ver-hältnissen jeder Art den erfolgreichen Versuch gewagt, die Freiheit desHandels als politisches System durchzuführen. Andere, wie z. B.A. Emminghaus in seinem bekannten Werke „Die schweizerische Volks-wirtschaft", suchen diese Tatsache in erster Linie durch die dem Schweizer-volke angeborene industrielle Naturanlage zu erklären: „Fast. nichts