105
überhaupt:
1900:
1901:
1900:
1901:
Zu- oderAbnahme:
An-
teil:
Ventilatoren f. Fabrik-
4
<1
4
4
o
0
0 /o
betrieb .
1,391
957
152
' 268
4^ 76,z
28,0
„Andere" Maschinen .
175,205
116,049
8,998
8,585
—
7,4
Taschenuhren in gold.
Stück
Stück
Stück
Stück
Gehäusen ....
352,355
328,721
317,634
325,277
— 6 ,;
99,g
— in silbern. Gebäusen
863,966
715,746
855,755
708,596
- 17.2
99,o
— in sonst. GehäusenGehäuse zu Taschen-
415,318
362,863
336,884
294,768
— 12 ,.
81,2
nhrcn, goldene . .
4,508
4,263
4,383
4,169
^,9
S7,o
— andere ....
5,279
2,706
4,580
1,906
— 08,4
70,4
Kühe.
70,683
76,959
' 11,861
16,255
^ 3
21 ,i
4
4
4
4
gesalzene ....
490,248
514,021
33,975
29,418
-13,4
5,7
Käse.
Apfel, Birnen, Kirschen,
166,421
166,697
69,135
65,106
— 5,4
39„
frische .
1'550,206
1-493,790
564,587
105,537
-81,z
7,.
Nach Deutschland erscheint Frankreich mit 13 ,,zO/o Anteil anunserer Gesamtausfuhr als zweitbester Abnehmer der Schweiz . Einststand dieses Land an erster Stelle, was zum Teil dem Einfluß derReislauferei auf die übrigen Handelsbeziehungen zu verdanken war.Namentlich vom 17. Jahrhundert an war der Handel und Verkehr mitFrankreich ein bedeutender, was auch davon herrührte, daß es damalsnicht nur ein großes inneres Absatzgebiet besaß, sondern vor Einbüßnngseiner westindischen Besitzungen verhältnismäßig eine viel bedeutendereKolonialmacht war als heutzutage. An der Wende des vorletzten Jahr-hunderts erlitten aber diese Beziehungen einen Umschwung. TrotzdemFrankreich der Schweiz eine Militärkapitulation und ein Schutzbündnisaufgenötigt hatte, erhöhte es im Anfang des 19. Jahrhunderts seineZölle auf Baumwollwaren derart, daß dieselben dem Werte der Fabrikatebeinahe völlig gleich standen. Drei Jahre später wurde eine neueSteigerung des Zolls für Baumwollgarne vorgenommen und die Einfuhrder Baumwollgewebe mit einem Verbote belegt. Nach dem SturzeNapoleons leistete Frankreich sein möglichstes, um die Einfuhr fremderWaren zu unterbinden. Die bourbonische Regierung reizte mit ihremZolltarif von 1822 die Schweiz derart, daß 13 '/z Kantone Retorsions-maßregeln ergriffen, welche indessen nicht einmal zwei Jahre Bestandhatten. Trotzdem betrug die schweizerische Einfuhr nach Frankreich imJahr 1840 gegen 20 Millionen und verdoppelte sich dieselbe in dennächsten 20 Jahren.