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für unsere Textilindustrie und der weitaus beste für die Baumwollindustrie,deren Absatz dorthin im Jahr 1900 sich auf 49, ^7 Millionen Frankenbelief. Dieser starke Absatz ist der Stickerei zu verdanken, indem für6 ,uW Millionen Franken Kettenstichstickereien und für 39,^ MillionenFranken Plattstichstickereien dorthin ausgeführt wurden. Als Abnehmervon Florerseide, Seidenstoff und Seidenbänder steht es an zweiter Stelle.Es bezieht für 16, zg Millionen Seidenstoffe, für 3,-g Millionen Seiden-bänder und für 3,g- Millionen Floretseide. Bon den Seidenstoffenwandert ungefähr der sechste und von den Seidenbändern ungefähr derneunte Teil nach den Bereinigten Staaten. Endlich sind dieselben unserbester Abnehmer für Seidenbeuteltuch.
Uhren nahm es uns für 4, Millionen und Maschinen für273,000 Fr. ab. Endlich find noch die Chemikalien zu erwähnen. An dem4, ,zg Millionen Franken ausmachenden Export von Chemikalien sind dieFarbwaren mit 8 , 77 g Millionen beteiligt und ist damit Amerika auchnoch nach dieser Richtung unser bester Abnehmer.
Wusff'and, welches mitte der achtziger Jahre noch ein sehr kleinerKunde der Schweiz war, indem sich die jährliche Einfuhr zwischen 8und 11 Millionen bewegte, erscheint heute unter unsern Abnehmern ansiebenter Stelle mit einem Einfuhrwerte von 26, gg, Millionen. Wirliefern ihm hauptsächlich Uhren (10, „ Millionen), Maschinen (7,g,z Mil-lionen), Spinnstoffe (3,078 Millionen), sowie für 1,ggg Millionen Käse.
M'l'gien und Spanien kauften der Schweiz im Jahr 1900 fürbeinahe 15 Millionen Franken Waren ab. Bei jenem sind die Haupt-posten: die Seidenindnstrie mit 3,^z Millionen, die Uhrenindustrie mit3, zgg Millionen und die Baumwollindustrie mit 2 , ^7 Millionen Franken,Käse mit 1,<>„ Millionen und Chocolade mit 780,656 Franken. Beidiesem die Plattstichstickereien mit 3,z^ Millionen, die Uhren mit 3,,zgMillionen, die Maschinen und Fahrzeuge mit 2,gg, Millionen und derKäse mit 404,415 Fr.
Bei Skandinavien , den Donauländern, der europäischen Türkei , denNiederlanden , Dänemark nnd Portugal spielt die Einfuhr von Lebens-rnitteln aus der Schweiz gegenüber der von Fabrikaten eine kleine Rolle.Dieselbe betrug 515,061 Fr. gegenüber einer Fabrikateneinfuhr von bei-nahe 5 Millionen Franken in den Niederlanden ; 828,305 Fr. gegenübereiner Fabrikateneinfuhr von 5,^ Millionen Franken in Skandinavien .In die europäische Türkei kommen für 165,310 Fr. Lebensrnittel ausder Schweiz und für 3,z Millionen Franken Fabrikate. Portugal bezogfür 76,188 Fr. Lebensrnittel und für 2,<>z Millionen Franken Fabrikate.