Route 57.
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der Court-Chemin, das Auge fesselt, denn das Pflaster der rueGrande Fontaine dient denselben als Dach. Die Bevölkerungdes untern Stadttheiles ist vorwiegend deutsch sprechend. AmWelschen-Platz oberhalb der Stadt steht das ehern. Jesuiten-kollegium, gegenwärtig Knabenprimarschulgebäude. Im Lyceum das Kantonalmuseum mit interess. Alterthiimern u. Naturalien.Freiburg besitzt bedeutende Tabakmanufakturen u. Strohhut-fabriken.
Spaziergänge: Zur Lorettokapelle (eine Nachbildung derCasa santa in Ancona ) mit schöner Aussicht. Dieselbe liegtnoch höher als die Kettenbrücke. Zum Viadukt von Grandfeyu. zur Magdalena-Eremitage. Zur Schwarzwasserbrücke, im-posantes Wunderwerk. Dieselbe ist 170 M. lang u. 63 M.über der Thalsohle.
Weiterfahrt. [R. Abzweigung der Linie nach Payerne u. Yverdon, resp. Avenches - Murten ] Prachtvolle Aussichtauf die in tiefer Schlucht dahinrauschende Saane u. die 180 M.lange, massiv aus Stein erbaute Glanebrücke, sowie dieFreiburger-Alpen. Moleson (2005 M.), Dent de Lys (2015 M.),Vanil noir (2386 M.), Dent de Ruth (2238 M.) etc. StationenMatran, Neyruz, Cottens , Chenens. Links der Mont Gibloux,eine weithingezogene Bergmasse (1203 M.). Stat. Vilaz-St.-Pierre. Romont (ijit'fdl mit hübscher FaQade; fiten;; ßiifftlam Bahnhof), über der sumpfigen Niederung der Glane an-muthig auf einem felsigen Hügel gelegenes Städtchen mitdoppelten Mauern u. Thürmen u. einem schon im 10. Jahrli.von burgundischen Königen gebauten Schlosse mit Römer-thurm. Schöne Kirche mit interessanten alterthümlichen Chor-stühlen (aus dem 13. Jahrh.). Von den Höhenpunkten herr-liche Aussicht auf die Alpenkette von den Berneralpen bis zudem majestätischen Beherrscher Europa’s , dem Montblanc.In der Nähe das alte Cistercienser Frauenkloster Fille-Dieumit schönem Chor.
Eine Zweigbahn führt von Romont nach dem StädtchenBulle , mit uralter Kirche; von hier eine an erquickendenNaturscenerien reiche Poststrasse nach Gruyeres (Greyerz ).Gruvere, einst burgundisch, liegt hoch auf einem Hügel,überragt von einem gewaltigen, alten u. düsteren Schlosse,einst den mächtigen Greyerzer Grafen gehörend. HinterGruyeres erhebt sich der stolze MoUson, 2005 M. hoch, derRigi der Südwestsehweiz. Ein guter Weg führt auf dieHöhe, die eine wunderbar schöne Aussicht gewährt. Dieglänzenden Seespiegel von Biel, Neuerifrurg, Murten u. Genf schimmern herauf; zahlreiche Dörfer u. Städte, von Genf bis
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