Herbst.
(Nagclis Wechselgesang.)
Was er giebt, giebt er mit vollen Händen,
Gaben in Hüll' und in Fülle will er uns allerwärts
spenden.
Was er trägt, trägt an viel tausend Aesten,Schüttelt er gern in den Schooß unö Allen, unS
Allen zum Besten.
Wie er prangt, prangt mit den köstlichsten BeerenDeutet uns an, er wolle mit Labetrank süß unS bescheeren.
Wie er's meint, meint es wohl Keiner besser,Jauchzet ihr Winzer zumal! er stillet euch Kelter
und Fäßer.
Was sich ziemt, ziemt für unS Glückliche alle, >Ist, daß ferne und nah, sein Lob vollstimmig erschalle.
(NägeliS Chorlieder.)
Mit uns ist Gott . Er ist uns nah,
Wenn dumpf die Donner rollen.
Wenn finst're Mächte grollen,
Wenn sich deS Blitzes Licht,
Die Bahn des Schreckens bricht.
Hallelufa!
Mit unü ist Gott . Er ist unS nah,
3m Strahl der Sonnengluthen,
Zm Silberschein der Fluthen,
Wenn sproßt der Blumen Pracht,
Aus langer Winternacht.
Hallelum!