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Lieder-Text für den Thurgauischen Kantonal-Gesangverein, gehalten in Frauenfeld am 17. Juli 1837
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13
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Doch was auch rings verwittert.

Dein Bund wird nicht erschüttert,

Zst Gott mit uns, so mag die Hölle nah'aWir wandeln fest die alte Heldendahn.

DaS große Bild vorn alten Schweizerrudme,Das einst geflammt in alter Völker Nacht,

SS zieht uns neu zu seinem Heiligtkume,

Und neue Lieb' ist herrlich aufgewacht.

WaS ringS die Zeit versplittert.

Der Bund wird nicht erschüttert;

. Zst Gott mit unS, so mag die Hölle nah'aWir wandeln fest die Heldendahn.

Abendlied.

(Mus. v. I. W. Immler.)

Kühlend sinkt nach heißem LagUns der Abend nieder.

O wie strömet neue KraftIn die matten Glieder!

Freier Athmet jede Brust,-D'rum hinaus zu Sang und Lust!Fort zu siiffen Liedern!

Seht ihr dort daS Flammenmeer,An dem Gternenhimmel,

Und deS goldenen Gewölk'SLuftiges Gewimmel?

Fort zu fernen Völkern hin.

Zieht des Tages Königinn,

Zm Tciumphgepränge.