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lichkeil den Ruhm der hochherzigen, Heldenmüthigen Alt-vordern befleckt, mit der Ehre seines Vaterlandes ein frechesSpiel treibt und Schmach auf das Volk wälzt, dem er! entstammet. Wer ist ein Landesverräther? Der ist es,
I der geschworn« Eide, heilige Verträge bricht, die Fackelder bürgerlichen Zwietracht entzündet, mit dem Feindein widerrechtliche Unterhandlungen tritt, die Hilfe fremderMächte zur Unterdrückung vaterländischer Freiheit anruft/^ und mit verruchtem Herzen die Gräuei des Krieges, Iam-! mer und Elend über das Land dringt, wo die Asche seiner
j Väter ruht, wo er geboren und erzogen wurde.
Solcher Verrätherci haben sich die Aristokraten zu wie-l derholten Malen schuldig gemacht; sie und derselben setzt„och fähig. Leset die Geschichte unseres Vaterlandes vonden burgundischen Kriegen an bis auf den heutigen Tag.Scham und Unwille, Schmerz und Zorn wird EucreBrust durchzucken, wenn Ihr es leset, wie dieses aristo-kratische Gezücht« mit dem Eigenthum, mit den Rechte»,mit der Freiheit, mit der Ehre, mit dem Leben der Bür-ger gespielt, Unwissenheit, Stumpfsinn, Sitkenlosigkeit,
. Aeligionsbaß befördert, Eintracht, Wohlstand, Schweizcr-I kraft gelähmt, das Vaterland verrathen und verkauft hat.
War es nicht Hochverrath am Vaterland, jenes Vermie-! then, Verkaufen, Verschachern der Schweizer in fremdenKricgßsold? Welcher schmählichen Mittel bediente man sichzur Betreibung dieses ehrlosen Geschäftes! Prellerei, Ver-führung, Schriftverfälschung, Betrug mit amtlichen Zeug-nissen. Welche traurigeu Folgen gingen aus diesem Men-schenhandel hervor! S>ttenverwilderung, Hcimathlostgkeit,Kampf der Schweizer gegen Schweizer , fremde Seuchenund Laster, Zwietracht und Elend im bürgerlichen undhäuslichen Leben. Und wo und die Millionen hingckom-men, welche Kaiser, Kbnige und Pübste für das feile^ Schweizerblut zahlten? Sie flössen größtentheils in dieBeutel der Aristokraten. - War es nicht Hochverrath amVaterland«, wenn die aristokratische» Herrschlinge ihre