_ Jj
28
Halt’ ein, Unberufener! Die Hände beben,
Du kannst nicht den Blick vom Boden erheben.Noch ist es Zeit! Leg’ nicht der HyäneDas Blättchen zwischen die grimmigen Zähne;Thu’s nicht, thu’s nicht, o Majestät!
Schon ist es gethan! Zu spät, zu spät!
Drei Sterne hoch am Himmel steh’n,
O Kaiser, Kaiser! Was wird gescheh’n!? —
Tiefe Stille,
Alles schweigt.-
Doch der GolemReibt die Augen,
Vor dem KaiserSich verneigt.
Dreht den Nacken,
Reckt die Arme,
Streckt die BeineNach und nach.
Dann mit plumpen,
Grossen SchrittenMisst er langsamDas Gemach.
Jetzt beim TischeSteht er stille,
Rückt den Teller,
Nippt vom Wein.