Bachrande stehenden Haselbüsche zu tun. Siestreifte einen Ärmel bis hinter den Ellbogen zu-rück und ließ sich, indem sie leise an den über undüber mit blühenden Kätzchen behangenen Zweigenzupfte, den gelben Blütenstaub auf den blanken,runden Arm fallen.
Konrad Enderli fand alle diese Dinge sehranziehend und kurzweilig. Es stieg etwas wieeine Erleuchtung in ihm auf, und er dachte, daßdieser Gang nun in keinem Falle ganz umsonstgewesen sei.
In diesem Augenblick fühlte er einen heftigenKitzel in der Nase und mußte dreimal hinterein-ander tüchtig herausnießen.
Lene fuhr aus und sah sich nach ihm um. Siewurde rot, streifte mit einer raschen Bewegungden zurückgestülpten Ärmel vor, schien aber ab-sichtlich weiter keine Notiz von dem Störenfriednehmen zu wollen, sondern machte sich gemächlichdaran, blühende Haselzweige zu brechen und zueinem Strauß zu ordnen.
Er war sehr verlegen. „Bist du jetzt böseauf mich?" fragte er nach einer Weile, den Hutimmer noch in der Land haltend.
„Hörcheln ist nicht fein," gab sie schnippischzur Antwort, ohne sich nach ihm umzusehen oderin ihrer Beschäftigung stören zu lassen.
Da bemerkte er in seiner Nähe zwei prächtige
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