Auf dem Talweg war ich unguten Mutes.Fast so schnell, wie er gekommen, war der Plan,nach Güldenen zu gehen, wieder weg. Ich ärgertemich über mich selber, es war mir, als hätte ichdurch mein blödes Wesen ein Äerz verspielt.Nein, es ist ja wohl noch gut zu machen, redeteich mir dann wieder ein — und konnte doch nichtglauben, daß mir's die Obereggtochter einmal sorecht von Ä erzen antun würde.
Beim obern Eibenbachbrücklein, an der Weg-scheide, stand ich fast ohne meinen Willen einenAugenblick still. Das Wasser plätscherte laut,als ob es aufbegehre mit den klotzigen Brücken-steinen, die ihm den Weg versperren wollten.Ich dachte bei mir: Wenn der Bach nicht wäre,würde ich jetzt vielleicht die Tanzmusik wiederhören ...
Da schickte mir der Rosensonntag einen andernBoten. Ein lauer Windhauch trug den Duftder tausend Rosen zu mir herab, denen das kleineFest in Güldenen Namen und Arsprung ver-dankt.
Ich tat einen Schritt auf die Brücke undstand wieder still. Das Wasser unter mir schimpftejetzt nicht mehr, es sang und plauderte und tatzutunlich: „Was bist du für ein trockener Jung!Ich mach' meine Sprünge und übe meinen Über-mut, derweil noch mein Tag ist und nicht Mauer
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