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Dr. Johannes Meyer, Professor und Kantonsbibliothekar, 1835-1911 / / von G. Büeler
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vr. Männer Meyer.

18381911.

I. Me Zugenareit (1835-1866).

Mohcmnes Meyer wurde den 11. Dezember 1835 in Rüd--E lingen ^), Kt. Schaffhausen, geboren. Das Dorf liegt inlieblicher Gegend, am Eingang der Schlucht, wo der Rheinzwischen den Ausläufern des Jrchels und dem gegenüber-liegenden Bergrücken des Hurbig sich durchzwängt. Ober-halb der hochgelegenen Dorfkirche hat man eine schöne Aussichtnach dem Hundsrück im Badischen, über den Hegau bis zumRanden und dem Hohentwiel und nach Südosten über dasFlaachtal und dieAndelfinger Schlucht. AufRüdlinger Seite, dem

Das Dorf ist zuerst in einer Schenkungsurkunde Ludwigsdes Frommen an das Kloster St. Gallen im Jahre 827 erwähnt.1087 wird ein Eerung als eoiuss (Graf) genannt, vermutlich alsGaugraf im Klettgau. Ein Adalbero von Rüdlingen aus derselbenFamilie ist Zeuge im Jahre 1094. Das Geschlecht ist früh ausge-storben; als Spur von ihrer Stammburg ist nur noch der NameBürste! (Burgstall) vorhanden. Rüdlingen und Buchberg, die ein nie-deres Gericht bildeten, mit dem Gerichtssitz in Rüdlingen, wurden 1128durch Leuthold von Weitzenburg an das Kloster Rheinau vergabt.Den 10. Mai 1130 wurde in Rüdlingen die neu erbaute St. Mar-garethenkirche von Bischof Ulrich von Konstanz eingeweiht. DasKloster Rheinau gab das Gericht verschiedenen Edelleuten, unterandern den Herren von Fulach in Schaffhausen und zuletzt der ausdem Aargau stammenden, aber in Schaffhausen verbürgerten Familievon Trüllerey, zu Lehen. Von diesen kam das Lehen durch Kaufan die Stadt Schasfhausen. Die hohe Gerichtsbarkeit aber gehörtebis ins 17. Jahrhundert den Grafen von Sulz, Landgrafen imKlettgau.

Thurg. Beiträge >11. 1