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Die beiden ältesten Thurbrückenbriefe / / mitgeteilt und eingeleitet von F. Schaltegger
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Die beiden ältesten Thurbrückenbriefe.

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äes oliAsääLÜtsn spittals, oucli für uns unä alle unser näclilromon z, tiefer unämeistere, von äsn erwiräi^en Zerren äein ouster unä »oinainom eappittsll santkela^on Aestitkt unä Aotrliuse äasolbs üü Lisclioffroll ain zartrit lrouift, s^enoucli mit inen unä sz? mit uns überkomen unä ains voräen inmassen unä mitäen AeäinASn unä ^ tür>vortsn als lrsrnaeli staut: also äas liintür zärlioüs unäevenelicti unä ains zegliciisn ^'ars besunäer, namliclr utf äes liailiZon erütresaut>ent im Na^Aen är/ oäer vier taA vor oäer naclr un^evarliclr, als siclr äannsölicüs am rit ^e begeben viräet, äes ob^snanten zunokliorr Ku^en Lil^risÄla^äalenen ktaltrerin siner liustro^ven, ir l)aiäer vatter unä mütter unä allerir voräern säliZen seien ^'artrite äurcli alle eliorlierren, lütxriester unä eaplsräer vorZemelten Aestiift, so äann rumäl H ^e anliaimseli oäer AeZenvirtiA sinä,namlielr an äem aubenä mit ainer ^ssun^nen vi^ili unä platreiio unä mornäresmit ainer Aesun^nen selmesü ulk äes lütpriesters altar ^ unä mit vier Aesproelisnmessen, mit nainsn utf sant äok, saut äolianns äes toufters, sank äolianns äesevvanAelisten unä saut ^Znesen altarn in saut kela^en üireüsn für äie seienbeALNAen unä äartrü mit ainem lütpriester sovil KeseliaR iveräen sol, äas äerolr^eäaueliten seien liinfür vvöelrentlicli mitsampt anäern seien in äem H ^voeiren-brieft Zeäauelit unä äas zart^it oucü äie sxenä, so man äann in äem sxittal

peilen sol, Mrliciis am sonntaZ äavor verlrünät vveräe.Der ^eben ist

mitwoeflen naeir sant äör§en taA als man nacli 6rists Aöpürt viertrelrenliunäertunä in äem ärü unä siiientriAisten z'ar.

im äes kcM. ä/«rramts Llsetto/sseä. LUM ^r. Z.)

Daraus entnehmen wir, daß Hugo Bilgri kurz vor Errichtung des Briefes gestorbenist und dem Heiliggeistspital in Bischofszell ein schönes Vermächtnis hinterlassen hat mitder Verpflichtung, daß der Spital für ihn, seine Frau und ihre beidseitigen Eltern eineIahrzeit stifte, welcher Verpflichtung die Spitalpfleger nun nachkommen. Daß die Fraudes Verstorbenen noch lebe, wird nirgends gesagt, vielmehr von ihr als von einer bereitsverstorbenen gesprochen, für welche die Jahrzeit gelten soll wie für den verstorbenen Gattenund ihre beidseitigen längst verstorbenen Eltern. Auch der Ausdruckwilendt frow M.Pf."entsprechend demwilent des vesten junkherr Hugen Bilgri sälgen" deutet auf eine bereitsVerstorbene. Wäre sie bei Errichtung des Briefes noch am Leben gewesen, so müßte esheißensiner elichen wittib." Zudem müßte es als ungewöhnlich bezeichnet werden, daßeiner Frau bei ihren Lebzeiten von Drittpersonen, die nicht einmal mit ihr verwandtsind, ein Anniversar gestiftet würde; und wenn doch, warum dann nicht auch gleich fürihre Söhne und deren Nachkommen? Die Armenspende mit der daran geknüpftenBedingung einer Jahrzeit geht nach dem Wortlaut der Urkunde von Hugo Bilgri ausund nicht von seiner Frau, die nur beiläufig erwähnt wird, und offenbar ihrem Gemahlim Tode vorangegangen ist. Offenbar starb schon mit Hugo Bilgri die Familie aus,und somit kann seine Frau für die Brückenstiftung gar nicht in Frage kommen.

Die Erwähnung von dem Gedenkstein vor der Brücke, der kürzlich in Verfallgeraten sein soll, schien schon Pupikofer so wenig glaubwürdig, daß wir hier füglichdarüber weggehen können.

Schließt somit schon das Anniversar für Hugo Bilgri und seine Frau die Möglichkeitaus, daß der Brückenbau mit dieser Familie verknüpft werden dürfe, so wird das über-