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cnn 11. Januar wieder abziehen; der Opser dagegen er-hielt zeitlebens von der Stadt jährlich einen ScheffelKernen. — 1472 verkaufte der Bischof Hermann III.von Constanz die an der Schüssen gelegenen BesitzungenBaumgarten und EriSkirch an die Stadt, welche sie hie-rauf unter dem Namen „Herrschaft Baumgarten" bis1803 besaß. — 1520 war großes Sterben, in dem fastdie Hälfte Einwohner hingerafft wurde und in manchenGassen das Gras wie auf dem Felde wuchs. Zum An-denken wurde der St. Annatag von der Stadt feierlichzu halten, verordnet. — 1634 nach der vergeblichen Be-lagerung von Ueberlingen, nahmen die Schweden die Stadtein und versahen sie mit Schanzen. —- 1637 kam siein die Gewalt der Kaiserlichen, welche die Schanzen undandere Festungswerke schleiften. — 1643 wurde die Stadtvon den Weimarern und 1645 von den Schweden ge-plündert. 1777 brannte die Stadt wieder zum großenTheil ab. — 1796, wo der französische Rcvolutions«General lorrsnw zu Höfen im Hauptquartier lag, hattedie Stadt schrecklich zu leiden. — 1803 durch den NeichS-deputationshauptschluß vom 25. Februar 8 2. kam Buch-horn an Bayern , das schon vorher eine Salzniederlagehier hatte, und 1810 an Württemberg , nachdem die Stadtschon 1802 eine Reichsstadt zu sein aufgehört hatte. —Das Wappen der Stadt ist: ein getheilter Schild,rechts im goldenen Felde eine grüne ausgcrissene Buche,links im rothen Felde ein schwarzes Jagdhorn mit goldenemBand und Beschlag; denn da, wo jetzt Schloß Hosen unddie Stadt stehen, soll einst ein schöner Buchenwald ge-wesen sein, der weit in den See hinein reichte und denGrafen vom Biuzgan znr Jagd gedient habe.
Höfen kommt ebenfalls schon früher (950) vor.Damals war cS eine Zelle, die Hofenzelle genannt, weil