sich über dem Hanptportal der in z Thürmchen auslaugende Münsterthurm; auf demmittlern ist die Wohnung des Städtischen Hochwächters, wo man, so wieschon auf der etwas tiefer angebrachten Gallone, die bereits erwähnte herrliche Aus-sicht genießt. — Bei esner im Jahre i;ll entstandenen Feuersbrunst verbrannte der ^damahls höher gewesene Thurm mit allen ->a darin befindlichen Gloken, darunter einez;z Centner soll gewogen haben, deren geschmolzenes Metall in Strömen auf die 'Straße tief. — Aus diesem Metalle wurde später das Marienbild gegossen, welchesjetzt noch auf einer schönen Marmorsäule im Münsterchof ruht.
Merkwürdigkeiten dieser Kirche sind:
r. Die Thüre am Haupteingauge aus Lerchenholz, auf deren Flügel» die Lebens-und Leidensgeschichte des Herr» kunstreich von Simeon Baiudter in dem Jahri;7c> geschnitzt, zu sehen ist. —
2. Die Konrads — und heiligen Gcabs Kapellen. In letzterer ist die bekannte rö-mische Inschrift von Viwäaullm.
z. Der Saal hinter der obern Sakristei. — Hier stand ehemals der große Him-melsglobus, den der Mathematiker Stöfler von Justingen, welcher sich zu Endedes fünfzehnten Jahrhunderts längere Zeit am Hofe des Bischofs Hugo vonLandenberg aufhielt, auf Kosten des Weihbischofs Daniel Wattlin verfertigte. ^Jetzt ist dieser Globus im Lyceum.