Briganter, und gegen die Allemannen erbaut, ist verschwunden, und das heutige Bre-genz zeigt nur noch an dem einten Thore, das von der Ober- in die Unterstadt führt,eine Spur der alten Romerherrschaft. Es ist ein Fragment eines Basrelifs, einen!« Mann zu Pferde, und zwei Figuren vorstellend. Dies mag indessen genügen, umSi> das hohe Alter von Bregenz nachzuweisen.
itz Uebrigens stand das Brigantium, alten Nachrichten zufolge auf der Anhöhe, wo»k jetzt der Oelrain ist, und früher ein römischer Altar nebst Münzen gefunden wurde.P Nach Vertreibung der Römer setzten sich hier die Allemannen fest. Kolumban mit sei-V »en Gesellen kam von Arbon, um den Allemannen das Evangelium zu predigen.M Seit Attillas Zeit lag die Stadt in Trümmern, nur noch ein christliches Bethaus desil-heil. Aurelian, wo nebe» dem Altar die Götzenbilder der Allemannen standen, war übrigW geblieben. Kolumban und seine Gefährten blieben drei Jahre hier, und suchten die« Lehre des Evangeliums zu verbreiten. Allein sie faßte nicht Wurzeln, und die from-men Glaubensprediger mußten aus dem Lande fliehen. Während ihres Aufenthalteshatten sie dort den erste» Anfang mit der Obstbaumzucht gemacht, und das Land an-gebaut. Ihnen hat demnach Bregenz und das dortige Gebiet das Christenthum unddie Kultur des Landes zu verdanken.
Gegenwärtig besteht die Stadt aus zwei Theilen, der obern und der unter«Stadt. Jene, welche ummauert ist, zieht sich den Berg hinan, und ist alt und W«
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