Kloster Salniansweiler. Nach der8seu1sl'l8gtion ward das Schloß dem letzten Abt,Kaspar Oechsle zum Aufenthalt angewiesen, der hier auch starb (aber keineswegs Pach-ter, Wirth und Winzer war, wie Gustav Schwab irrig angiebt.)
Mit dem Kloster Salem oder Salniansweiler ist diese Besitzung, nun Eigenthum'' der Herren Markgrafen Wilhelm und Maximilian von Baden; sie besteht aus einem. schönen nun unbewvhnren Schlosse nebst Oekonomiegebävden , und einer Kapelle.. Ein sehr angenehmes Büchenwäldchen dicht am See, in welchem sich ein ganz rundgeformtes Lusthäuschen befindet, gehört zu den Annehmlichkeiten dieses herrlich ge-diegenen Besitzthumes. Im Schlosse sind alte Hvlzgemälde, man glaubt, daß sie' einem Ulmer Meister angehören; leicht, daß sie ein Werk des Stadtschreiber.S vonEßlingen, Nikolaus von Ulm waren, von welchem in dem Kunstblatt von rzzo.Nachricht gegeben worden ist. Salniansweiler hatte schon frühe Gefalle, und eine»Verwalter zu Eßlingen.
lad. HZ.
Meersburg.
Gleich einer Krippe an Fellen klebend mit halbverödetcn alten und neuen Schlösser»