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Cert a parturientium fidelium salus, das ist, Christenliche Leich-Predig, von Dem Kindergebären Christ-gläubiger Ehe-Weiberen, und derselbigen gewüssen Seligkeit: Gehalten zu Oberkirch : : bey der ansehenlichen Leich-bestattung, der viel-Ehr-und Tugendreichen Frauen, Fr. Johanna Müllerin, dess Ehrwürdigen, Hoch und Wolgelehrten Hrn. Hr. Johann Jacob Aberlin, getreu-eyferigen Evangelischen Pfarrers der Statt Frauwenfeld, hertzgeliebten Eheschatzes, den 31. tag Augstmonat, Anno 1670 / / durch Johann Heinrich Mörickoffern, auch Evangelischen Pfarrer daselbst
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Christmlrche LnchpreSrg. -f

hcrtzen/und bedmcke/ wie säur du deiner Mutter worden/und was ^

kanst du ihnen varfür thun/daß Sie an dir gethan habend SzrrLck.^.r c>. ;o. Wer seinen Vakter verlasset / derwird geschändet / und dersein Mutter betrübet / der ist verflacht von dem Herren, sagt 8yr. r.z.v.:8. Ja/ WersemenVatter verspottet / und seiner Mutter ge-heiß verachtet/dem grabrn die rappen im that die äugen auß/unddieadlerzerreisscn ihn. l?ror. zo. v. 17-. Ist das erste / dessen wir auß

verleimen, Textzergewaren.

Dtftm nachrdaß derApostel sagt :A arWtib wird selig werde durch km-drrgebare: Ist über alle Massen erfreulich und tröstlich allen Christlichen gebärrndenMarronen undTheweiberen.Dem weiblichen geschlccht hak rs übel grfehstund mißlungen / grad anfangs der welt/im ParadetS.DaSaüererste Weib Eva/unsere Stam Mutter hat sich traurig lassen bechören und verführen von derschlangen/dem leidigenSatan/hm demselben gelosrt und gefolger/hat auf seinaurrttztn hin geeAn von der ftuchtdeß verbotenen baums / und ihrem Mannauch darvsn gegeben/ohngeachm Gott drr Hm ihntn solches bey dräunzdeß zeitlichen und ewigen tods abgestrickt / und gewehr« hat. 6en.L.»7. c.v- 4.6. Hierauf ist erfolget alles ellrnd / dem wir menschen nnderworffenfind. Diß muß das weiblich geschlrchr hören/ so lang die welt stehet / bis andasend dersclbrgtn.St.Panlus sagt frtz ab der bal) ab diserCantzel in dem nechst-vorgthenden r4. Vers. Adam war nicht verführet/ nämlich zum ersten;Das Weib aber war verführet / undhat die übertrektungeyngeführkDasbedaltreretwan eyngründige Matronen/ bchümbrr» Sie nichtwenig.

Darzu kome/daß Gott der Herr sclbs zu Eva gesprochen 6 ene 5 .,6.Ich wil deines schmertzens/ und Seiner empfangnußvi! machen r Dusolr deine kinder mit schmertzrn gebären. Mchr zusagen von dem / daßleichtsinnige keuch disputieren dörffen ; Ob die weibrr auch menschen ,sepen?Gestalten zantze buch« hiervon außgangtn in offnem muck/in welchen ungmeunrichtige lätzköps mit allerley Sophistischen argnmentrn bthaubten und er-zwingen wollen/die Weiber seyen keine menschrn.

Vnd aber/ 0 ihr Chrtstenkichen / eyngründigen Weibspersonen/ ihr ha-breda im unserem Tepkein kräfftig herzerquickend snciäorum, «in gewüstr gc-grn artzney; Brr Apostel sagt : Das Weib wird selig werdendurchkm-dcrgebaren. Das ist gar ein groß / fürrreffltch / herrlich trnd trsstltch Wort/welches Ihr Lhristenltche / schwangere/ und gebärende Eheweiber nm der gan-zen weltschätz und güternichtgebm sollet. Ihr hör« da/ daß Euer weerhumund schmerzn/so Ihr mit kindergebären haben müss«/ Gou dem Herren so,;angruem / und gefällig / daß Ihr dardirrch selig werdet. Wnnn du jrntgeiE