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7. Familienleben.
Aufgaben: Namen und Anzahl der Familienglieder. — Alter. —Verwandtschaft. — Beschäftigung. — Verhältnis der Kinder zu den Eltern.— Familienfeste. — Ein Tag in unserer Familie.
8. Unsere Gasse oder Straße.
Unser Wohnhaus steht an der Zürcherstraße. Da sind die Häuseraneinander gebaut wie eine große Mauer. Die kleinen Gärtchen liegenhinter den Häusern; manche Bewohner besitzen gar keinen Garten. DieStraße ist mit vielen viereckigen Steinen besetzt; sie sieht aus wie gemauert;sie ist gepflastert. Warum wohl? Solche Straßen nennt man Gassen.
Trottoir. Zu beiden Seiten der Gasse bemerken wir Fußwege. Sieliegen höher als die Straße. Man muß mit dem Fuß hinaufsteigen. Dassind die Fußsteige oder Trottoir. Dort dürfen keine Velo und Wagen fahren;das ist nur für die Fußgänger. Wenn mir jemand auf dem Trottoir begegnet,so weiche ich schnell rechts aus. Alten Leuten und solchen, welche eine Bürde
zu tragen haben, muß man immer ausweichen. Kaiser Napoleon spazierteeinst mit einer Dame. Es begegnete ihnen ein Lastträger mit einer schwerenKiste. Die Dame wollte nicht ausweichen. Da zog sie der Kaiser überdas Trottoir hinunter, sprechend: „Madame, Respekt vor der Arbeit!" —Es wohnen viele Menschen an unserer Gasse, z. B. Metzger, Bäcker undKaufleute. Zu oberst steht eine neue Kirche, und zu unterst sieht man nochdas altertümliche Schloß. Auf der Gasse ist es stets lebhaft. Da spielendie Kinder; da fahren die Velo und Automobile, die Kutschen und Lastwagen;von dorther dröhnt der Taktschritt der Soldaten. Aber auch traurige Leutesieht man dort. Da bewegt sich ein langer, schwarzer Zug durch dieGasse. Es ist ein Leichenzug. Die Leute sind betrübt, weil ihnen jemandgestorben ist.