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Andachts-Buch für Erbauung suchende Christen ohne Unterschied der Religion und ihrer Bekenntnisse zur Feyer der Charwoche
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Fünfte Betrachtung.

Friedens zurückgebracht werden, und nicht aufdem breiten Wege, der zur verdanrmniß füh-ret, umkommen, nach der Besserung so vielerMenschen, damit sie vom Verderben errettet wer-den. Wie sollte er also unser Kommen zu ihmnicht annehmen! Wie sollte er unsere Sehnsuchtnach ihm nicht befriedigen! Wie sollte er uns imTode verlassen können! Zumahl, wenn wir seineSehnsucht schon vorher befriedigten und im Lebenuns zu ihm hielten Dann können wir im Todegetrost auf ihn hoffen.

Wenn uns also einst keine trrdische Erqui-ckung mehr laben kann, dann erquicke uns nochder Gedanke an ihn, den Helfer aus aller Noth.Nimm, wollen wir alsdann sprechen undwenn auch unsere Zunge nicht mehr reden kann,so stammle so unser Herz nimm, ewiger Erbar-men nimm diese Seele, nach deren Seligkeit duverlangst, auf ewig hm! Sie ist dein; du l>rstsie erlöset und niemand wird sie dir aus dei-ner Hand reisten. Befriedige das Verlangenmeines unsterblichen Geistes und laß mich in Dirdie stärkste und seligste Erquickung finden. Nimmmich auf zu Dir, in das Haus deines Vaters,damit ich sein Angesicht schaue und satt werde,wann ich erwache nach seinem Bilde. Amen.

Lied.

Mrl. 2» dich hab ich grhüffrt rc.

».

Äoll Schmer; und Qual dem Tode nah,Hangst Du, mein Heil, auf Golgatha.

Wer