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Erster Band.
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tus den Tod gefunden haben soll. »Wenn man einen Steinin denselben wirft so entsteht ein Gewitter" sagt die Lc,gendc. Aber die Legende lügt- Gewiß hingegen ist es:daß beynahe alle Gewitter oberhalb dieses Sees sich sammeln.Erst erhebt sich nur ein Nebel/ kaum so groß/ als ein Hutund zieht dann gcgerr den Felsen sich hin, der an den Seegränzt/ aber weit über denselben emporragt. Steigt, wasselten geschieht, die Dunstsäule über die Stirne des Felsenhinauf, so verzicht sie sich. Gewöhnlich aber bleibt sie andemselben hängen, dehnt mit jedem Augenblicke weiter sichaus, senkt sich hinab, und wird zur schwarzen Gewitterwolke,die mit fürchterlichem Donner sich entladet.

Jene die auf der Spitze des Berges sich befinden, su»chen dieses Gewitter zu ihren Füssen; aber sie find deswegendoch vor dem Blitze nicht sicherer. Denn eben so oft fährter hinauf als hinab. Die Fels-Grotte» sind dann der ein,zige Zufluchtsort für Menschen und Vieh. Nie dringt derBlitz in dieselben. Immer flössen ihn die heftigen Windezurück, die aus diesen Höhlen wehen. Noch konnte mandie Tiefe des kleinen SecS nicht ergründen. Er hat achtund dreisig Fuß *) im Umkreise und eine länglichte Form

^ die

.) Im Original steht»38 Fuß,,, aber wahrscheinlich ist dieses einDruckfehler. .Denn Capeller, der eine pragmatische Geschichtedes Pilatus schrieb, giebt dieser Pfüze, die man mit Unrecht See> nennt, ein Länge von i;q Fuß.

S. Halters Vibl. d. Schweizer-vesch. r D.