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Leicht steigt man von hier aus auf das Tonilishorn, woman viele unbekannte Pflanzen von hoher Schönheit findet.
Unterhalb der Tomlls.Alpe beginnt der Weg in dasMondloch. Er ist minder fürchterlich als die andern, weildie Kluft nur achzig Klafter tief ist, und das Aug an dengegenüberstehenden Felsen einen Rnhepunkt findet. Indessenist doch der Zugang höchst beschwerlich. Denn man mußquerfeldein an der Seitcnwand eines beynahe senkrechten Ab«Hanges über Gestein hinwandeln, das immer unter den Füssenhinwcgrollt. Einige spitze Felsgräthe und steile Rasenplätzeüber welche man kommt, vermehren die Beschwerlichkeiten.Hier ist der Berg ganz öde, und nur von einigen Ziegen be-wohnt.
Aus dem Mondloche quillt ein Bach hervor und stürztsich hinab in die Tiefe. Etwa zchen Schritte wadct man -aber ohne Gefahr, auf dem schlüpfrigen, movsigten Grundediese- Baches vorwärts und steht dann im Eingänge desMondloches, der vier Schuhe breit und zchen hoch ist.Der Eintritt hat etwas Fürchterliches. Man fühlt einetödtende Kälte- Mehrere Bergleute machten in früherenZeiten Versuche, in diese Höhle zu dringen; aber Fivchkund Ermattung hemmten immer die Ausführung d.s Vor-satzes. Erst im I. 1752. drang man weit genu» vor, um
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