Band 
Erster Band.
Seite
50
JPEG-Download
 

durch sich dieser religiöse Orden fast überall ausgezeichnethat. Dreyhundert Jahre nachher, nämlich im Jahr io;z 'ward einigen Nachrichten zufolge die Quelle gefunden, ob»schon andere diese Entdeckung lieber in das Jahr 1-40. se,tzen. Gewiß ist es, daß vom Jahr i;oo an ununterbrocheneSpuren von diesem Bade in den pfefferstr Archiven ange-troffen werden. Der Entdecker toll ein fürstlicher Jäger,NamcnS Carl aus dem Geschlechte der von Hohenbalkengewesen seyn. Wer wird nicht glauben, daß die Anstaltendieses Wasser an dem ungeheuren Orte zu gebrauchen, an-fangs sehr geringfügig gewesen seyen; aus dem, was Mal,leolus erzählt, der um das Jahr »424 schrieb, scheint zu er-hellen, daß damals zwar eine Gelegenheit zum Baden, aberin der Kluft selbst noch kein Haus zur Bewirthung vorhan- ?den war. Nachdem er nämlich denjenigen, welchedie Cnr gebrauchen wollen, erzählt hat, wie man sechs bissiebe» Tage lang ununterbrochen im Bade sitzen zu bleiben,darinn zu essen und zu schlafen psicge, eine einzige Nacht da,zwischen ausgenommen, wo ausserhalb einmal der völligenRuhe gepflegt werde, fügt er sogleich hinzu, dieses geschehedarum, weil das Hinaufsteigen aus der Kluft so wie dasHeruntersteigen wegen des steilen Weges und der hängendenLeiter so äusserst schauderhaft und gefährlich sey. Nochspäter hin wo schon ein Gasthaus in der Kluft selbst ange-bracht war, mußte man, wie die Tradition sagt, sich zun«

Theil