Schwärme zum GeseMber und Rather Mit welchenWuuderzeitnngen kehrt nicht von seinen Streifercienirgend ein Freibeuter unter das einheimische Obdachzurück? Mit welcher Beredsamkeit beschreibt nicht demdarbenden Alpensohne irgend ein Heliko (der Heilige/Hochgcfeirte) jene« welsche Paradies, so fruchtbar anOliven, Feigen und Trauben?*) Wenn er wol garirgend ein Werkzeug oder Produkt der Cultur zurück-bringt, wie unbeschränkt leitet er nicht das Volk inder Kindheit?
Ohngcfähr sechs Jahrhunderte vor der christlichenZeitrechnung landet an der Mündung der Rhone eineaus Jonien wegqeschrckte Colonie von Phozäern. ** ***) )Eben beschäftigt sich bey ihrer Landung der Fürst derSeqobriger mit den Zurüstungcn zur Vermählung seinerTochter, Gyptis. Von den «»gekannten Landslentenwendet sich Liese nach den gefälligern Fremdlingen, unddie hochzeitliche Lrinkschale reicht sie dem Protis. UnterVorschübe des Schwiegervaters gründet Protis denSeehafen Marseille. Aus Asien verpflanzt er zugleichMit dcm Wcinstok und'Oclzweige Gesetze und Sitten. *")Nach Anschwellung der Bevölkerung treibe» entwederNoth oder Zufall einen Schwärm Gallier (Waller)
noch
*) Tacit. B. I. C. 67. und lte Norib. 6erin. C. »8.
**) Justin XXXIII. 4 . XXXVII. I. XI.III. 4.
***) Strabo B. III.