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Erster Band.
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Aeduern, so wählten wol auch unter den Helveten dieDruiden alljährlich das Haupt der vollziehenden Macht.Ungern ihres Gleiche» gehorchen rohere Menschen, lieberunmittelbaren Dollmctschern des Himmels. Sowol zurErwekimg von heiligem Schauer als zur Erleichterung desBlendwerkes verbirgt sich das Priesterorakel im Dunkeldes Waldes. Gleichsam lebendige Archive sind die Druiden»Ihr Ansehen danken sie theils der Hähern politischenWeisheit, theils der nähern Bekanntschaft mit denHeilkräutcrn der Erde und den Gestirnen des Himmels.Zur Lenkung des Haufens vereinigen sich mit ihnen dieBarden. Im Hochgesange verkündigen diese bald dieThaten der Helden, bald die Offenbarungen der Weisen.

So wie die Helveten auf der einen Seite mit denGalliern, auf der andern mit den Germanen verwandtsind, so verrathen auch ihr Geist und ihr CharakterMischung von beiden. In Hclvetien zält Cäsar vierHauptgaue. Wol auch hatte jeder bald grossem, baldkleinern Umfang; unabhängig jeder vom andern, ver-einigten sie sich nur bey gemeinschaftlicher Gefahr odersonst grossem Interesse. Beynahe ganz kriegerisch wardie Verfassung. An der Seite des Mannes zog auchdas Weib ins Schlachtfeld;, es heilte seine Wunden mitder Rinde des EichbaumeS. Der treuen Begleiterinschrieb der rohe Krieger prophetische Vorahnung und

wohlthätige Zauberkraft zu. *) Welche Zauberinnen:__ Sie

*) Taclt. lle 6erm. XVII. Frcret in den Alem.

sie I'acaU. äes lnscrcht. XXIV.