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zerstreut; dürftig/ uneinig/ und nicht ungern ergebensich die frommen Bewohner dem heiligen Bunde. (Soheißen die Bundesgenossen des Pabstes.) Auch dieGenueser schütteln das französische Joch ab. DieBündtner bemächtigen sich der Grafschaften Eleven undDeltlin; die Eidgenossen der Landschaften Maynthal,LauiS / LuggaruS; die Wcstlantone noch besonders derGrafschaft Neuenburg/ indem ihr damaliger Beiher,Ludwig von LrlcanS, in französischem Dienste steht;die Solothurner der Grafschaft Thierstein. Eben dieserMatthäus Schinner, der erst noch unter den Lappeneines Feldsiechen hcrumirrete, hält nun in Mailand siegpranqend den Einzug. Die eroberte Beute theilter mit den Eidgenossen, die der Pabst mit dem herzog-lichen Hute beehrt, und als Beschüzer der Kirche er-klärt ; die reiche Deute theilt er mit ihnen so freigebig,daß er ganz ihr Herz gewinnt. Sie finde, die mit ihmMailands Schiksal entscheiden. Das Herzogthumwünschten der Kaiser und der König von Spanien indie Hand ihres Erben (des nachherigen Carls Vten)zu bringen; die Venezianer schmeichelten sich mit Zer--üklung desselben; allein weder dem Pabste noch denEidgenossen war mit Vergrößerung der ohnehin mächti-gen Nachbarn gedient. Auch izt bey der Eroberungvon Mailand , dachten die Eidgenossen eben so wenig,als vormals bey der burgundischen Eroberung, wederan republikanische Umschaffung des Herzogthumes noch
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