dieses Hilft-Corps wage» die in Nsvarra Cingeschlosse-»en einen Ausfall. Das Gefechte zwischen den Lid-genossen und den im französischen Dienste streitendendeutschen Lanzknechte» ist um so viel wüthender, jemehr der Ehrenpunkt jeder Nation gereizt ist. DieEidgenossen verlieren nur rooo. Mann, die Feinde hin-gegen 10,000; sie erpressen Brandschazungen bis inPienront und Msntfcrrat, und auch nur aus der StadtMailand entheben sie roo,ooo. Dukaten.
Den auswärts erworbenen Hcldenruhm bcflekcn sieim Innern des Vaterlandes durch Eifersucht. Hin undwieder beschuldigt man die Häupter theils eines gehei-men Einverständnisses mit Frankreich , theils des Miß-brauches der Iahrgelder; hin und wieder opfert mander Vslkswuth die Anhänger des französischen Hofesauf; hin und wieder schwört man eben so edel alsweise allen auswärtigen Iahrgeldern ah.
D.n Groll gegen Frankreich nährt durch jedesMittel der Kaiser. Auf seine Aufforderung rüken unterAnführung des bernerschen Schultheiß Wattenwyli«,ooo. Eidgenossen in Burgund ei». Daselbst ver-einigt sich mit ihnen an der Spize des Heeres HerzogUlrich von Wirtemberg; sie schließen den französischen Feldherrn la Lremouille in Diion ein. Aus Verzwcif-kung verspricht dieser die Abtrettung aller dem Pabstund dem Kaiser entrissenen Herrschaften, wie auch -ernoch in französischer Hand liegenden übrigen Pläze von