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nunmehr, besonders während ihres Verkehres mit Italien ,mich in gelehrte Fehden hinein. Wenn allmählig dieGelehrsamkeit auch Weltlcute, nicht nur Priester und,Mönche, zu beschäftigen anficng, so geschah es theilsnach Verminderung des auswärtigen Kriegsdienstes ausHang nach Zerstreuung, theils nach dem Ausbruche derKirchenreform aus Neugier und Streitsucht. NeberdieSwirkten nun die gelehrten, besonders auch die theolo-gischen Nachforschungen auf die Angelegenheiten desStaates ein. Auch ohne Luther und Zwjngli hättedas Zeitalter Leo Xtcn ein Zeitalter von Auflehnungengeboren, so wie sich heut zu Lage ein solches aus demZeitalter Ludwigs XlVtcn entwikelt; auch ohne theolo-gische Iivischenkunft wäre die Reformation erfolgt,vielleicht aber langsamer, vielleicht weniger gewaltsam,vielleicht auch nur stükweise, vielleicht mehr unter Be-leuchtung des Menschen - und StaatSrechtes als derDogmatik, vielleicht aber auch weniger entscheidend undunter größerer Gefahr des Nükfalles. Ganz ohne theo-logisches Gefechte trugen die Fürsten und Völker denSieg um so viel weniger davon, je mehr die Hierar-chie unter theologischen Bollwerken verschanzt war.Welche fatale Wendung indeß bekam nicht durch dietheologische Einmischung die Revolution in der Kirche?Wie einseitig machte nicht die Polemik den Zeitgeist?Welcher Unterschied zwischen den Reformatoren selbstund den Nachtrettern der Reformatoren, zwischen —
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